Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 8 ° heiter

Navigation:
Sportler hoffen auf frühe Bescherung

Gladenbach Sportler hoffen auf frühe Bescherung

Am Dienstag informierte Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim Vereinsvertreter, am Donnerstag den Bau- und Planungsausschuss. Seine Botschaft. Der erhoffte Zuschuss wird wohl fließen.

Voriger Artikel
Preis für Bahngrundstücke steht fest
Nächster Artikel
7.000 Euro stecken im Adventskalender

Gut 30.000 Kubikmeter Erde sind aufgefüllt. Für den Bau des Kunstrasenplatzes liegt man in der Zeit. Insgesamt müssen für den Unterbau des Sportplatzes und Parkplatzes allerdings 80.000 Kubikmeter Erde bewegt und verdichtet werden.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Das Stadtoberhaupt sprach von „positiven Signalen“ aus der Landeshauptstadt. Die gab es bereits bei einem Besuch von Klaus-Dieter Knierim mit Vorstandsmitgliedern des Gladenbacher Sportclubs (GSC) in Wiesbaden.

Verstärkt wurde dieser Optimismus während eines „hohen Besuchs“ aus Wiesbaden im Gladenbacher Rathaus.

Dann stand fest, dass der bis dahin gemeinsame Zuschussantrag für die beiden Projekte gesplittet werden muss. Damit werde wieder die anvisierte Förderung von 30 Prozent der Gesamtkosten erreicht, gibt sich der Bürgermeister optimistisch. Der Turnverein hofft nun auf das Sonderinvestitionsprogramm „Sportland Hessen“, mit dessen Hilfe die Modernisierung, Sanierung und Erweiterung von Sportstätten gefördert wird.

Die Erschließung des Sportgeländes am Blankenstein als Baugebiet macht es möglich, dass sowohl der GSC einen neuen Kunstrasenplatz als auch der Turnverein eine neue Leichtathletikanlage bekommen.

Im Juni vergangenen Jahres folgte das Parlament einem gemeinsamen Antrag des Sportclubs Gladenbach und des TV Gladenbach.

Nach damaliger Kalkulation sollte das Projekt etwa 930.000 Euro kosten. Der städtische Anteil läge dann bei 307.000 Euro. Mindestens diesen Betrag will die Stadt aus dem Verkauf des Baulandes am Blankenstein erwirtschaften. Sie hat die Erschließung in die Hände der Hessischen Landgesellschaft (HLG) gelegt, einem Dienstleister für Städte und Gemeinden in Hessen.

Eine erste Abschlagszahlung der HLG in Höhe von 400.000 Euro ermöglicht es, dass der Sportclub das Kunstrasenprojekt vor der Erschließung des Neubaugebietes am Blankenstein beginnen kann. 279.000 Euro waren ursprünglich als Landeszuweisung im Finanzierungsplan für die beiden Projekte kalkuliert.

Im Laufe dieses Jahres kam die Kunde, das Land habe die Zuwendung auf 200.000 Euro gedeckelt, weil die Fördertöpfe leer seien. Dieses Problem ist durch die Splittung der Zuschussanträge mittlerweile gelöst.

von Hartmut Berge

Mehr lesen Sie am Samstag in der Hinterlandausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr