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Sparkasse unterstützt heimische Vereine

Spende Sparkasse unterstützt heimische Vereine

Mit einem Weihnachtsgeschenk in Höhe von insgesamt 165 000 Euro unterstützt die Sparkasse Marburg-Biedenkopf 554 Vereine im Landkreis.

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Andreas Bartsch (rechts) und Eva-Maria Schiecke (von links) von der Sparkasse überreichten Spenden an die Vereinsvertreter Lukas Haag, Margarita Lang, Markus Bodenbender, Stefan Bögel, Bernd Weitzel, Helmut Weber, Inge Weber und Karin Huhn-Knäbe. Foto: Heiko Krause

Marburg. Vertreter von fünf Organisationen nahmen die Spende stellvertretend in der Hauptstelle in Marburg entgegen. Wie Vorstandsvorsitzender Andreas Bartsch erläuterte, stamme das Geld aus den Erlösen des PS-Sparens, bei dem die Kunden die Möglichkeit hätten, etwas anzusparen zu gewinnen. Ein Teil werde für gemeinnützige Zwecke abgeführt und so habe die Sparkasse 1,9 Millionen zur Verfügung, soziale, kulturelle oder sportliche Institutionen zu unterstützen. Der Sparkasse als regionalem Geldinstitut sei es wichtig, so Bartsch, dass das Geld in der Region bleibe. Entsprechend würde auch über den ganzen Landkreis verteilt. Jeder Verein erhält aus der jetzigen Ausschüttung einen Betrag zwischen 250 und 2000 Euro. Unterstützt werden solle so vor allem das ehrenamtliche Engagement der Bürger, betonte Bartsch. Die Vertreter der Vereine hoben ihrerseits hervor, dass das Geld sehr gut angelegt ist und berichteten von ihren Aktivitäten. Einer der Empfänger ist der Förderverein der Lahntalschule Biedenkopf. Dessen zweiter Vorsitzender, Stefan Bögel, berichtete, dass der Verein den „Lebensraum Schule“ fördere, denn in der ländlichen Region seien die Wege oft lang. Unter anderem unterstütze man die Schule im musikalischen Bereich, so bei der Musical AG oder den musizierenden Klassen. Die Mediathek finanziere der Verein mit 30 Stunden Öffnungszeit und auch die Naturwissenschaften profitierten bei Bedarf an Anschaffungen.

Für den Universitätschor berichtete dessen Finanzwart Lukas Haag, dass der Verein im kommenden Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiere. Der von Studierenden ins Leben gerufene Chor erhalte von der Philipps-Universität nur einen kleinen Notenetat, Spenden würden also immer benötigt. Zumal 2014 beispielsweise eine Fahrt nach Köln geplant sei, wo die Sängerinnen und Sänger im Dom auftreten würden. 2000 Mitglieder in acht Abteilungen habe der TSV Eintracht Stadtallendorf, sagte Vorsitzender Bernd Weitzel nicht ohne Stolz. In vielen Sportarten werde Breiten und Leistungssport betrieben und zwar angefangen beim Kinderturnen bis hin zur Seniorengymnastik. Etwa die Hälfte aller Mitglieder seien Kinder und Jugendliche. Diesen eine Perspektive zu bieten habe sich der Verein mit seinen vielen Ehrenamtlichen besonders auf die Fahnen geschrieben.Sie sei das älteste aktive Mitglied, sagte Inge Weber, von der Trachten- und Volkstanzgruppe Goßfelden. Helmut Weber berichtete von den Aktivitäten. Der Verein verfolge das Ziel, Trachten, Brauchtum und auch die Mundart zu erhalten. Unter anderem veranstalte man daher Mundarttanztheater. Der Eintritt decke nur die Kosten beispielsweise für die Technik. Die Gruppe freue sich immer über Spenden, dann so könnten auch Auftritte im In- und Ausland finanziert werden. Als Letzter berichtete Schriftführer Markus Bodenbender über den Förderverein Alte Schule in Rodenhausen, der vor vier Jahren gegründet worden sei, um das historische Gebäude zu erhalten und nutzbar zu machen. Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut, sei die Schule bereits 1904 zu klein geworden. Viele Jahre habe die Gemeinde sie dann als Wohnhaus vermietet, zuletzt als Sozialwohnung. Nachdem der letzte Bewohner gestorben sei, habe sich die Frage gestellt, wie geht es weiter. Inzwischen sei das Gemäuer entkernt und denkmalgerecht saniert worden, so Bodenbender. Jetzt müsse noch der Dachstuhl renoviert werden. Genutzt werde es heute als Veranstaltungsort, denn oft sei das Dorfgemeinschaftshaus einfach zu groß.

von Heiko Krause

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