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Sozial-Lotsen dürfen weiterarbeiten

Kompetenzagentur Marburg-Biedenkopf Sozial-Lotsen dürfen weiterarbeiten

Eine monatelange Ungewissheit ist vorbei: Die Kompetenzagentur Marburg-Biedenkopf kann weitergeführt werden. Die bundesweiten Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds dafür wurden aufgestockt.

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Dank der Aufstockung der Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds können die Mitarbeiter der Kompetenzagentur weiterarbeiten. Das freut auch Karsten McGovern (3. von links) und Kerstin Weinbach (rechts).

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Befristet bis Ende des Jahres 2012 und mit 20 Prozent weniger Personal kann die Kompetenzagentur Marburg-Biedenkopf, die von Stadt und Landkreis getragen wird, vorerst weiterarbeiten.

Möglich wurde dies durch eine bundesweite deutliche Aufstockung der eingeplanten Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch einen weiteren Zuschlag speziell für die heimische Region.

Das verkündeten gestern Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach und der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern. „Dadurch werden Stadt und Landkreis in die Lage versetzt, dieses erfolgreiche und notwendige Angebot weiterzuführen“, berichtete Weinbach nicht ohne Stolz.

Dennoch gebe es zwei Wermutstropfen: Die Mittel seien nur bis Ende 2012 bewilligt worden, obwohl der Förderzeitraum bis Ende 2013 laufe. Zudem sei nicht die volle beantragte Fördersumme genehmigt worden, sodass Kürzungen beim Personal notwendig geworden seien.

Die Kompetenzagentur Marburg-Biedenkopf berät, begleitet und unterstützt sozial benachteiligte junge Menschen aus dem Landkreis, die Schwierigkeiten mit dem Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt haben: unter anderem junge Männer und Frauen, die keinen Schulabschluss vorzeigen können, in Armut leben, Suchtprobleme haben oder mit psychosozialen Schwierigkeiten umgehen müssen.

von Katharina Kaufmann

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