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Skulptur erinnert an frühere Teichanlage

Gladenbach Skulptur erinnert an frühere Teichanlage

Seit 1987 gibt es in Gladenbach den Brunnenmarkt. Am Sonntag findet er zum 25. Mal statt. Er ist inzwischen ein unverrückbares Glied im Veranstaltungskalender der Stadt.

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1987 wurde der neu errichtete Brunnen eingeweiht. Aus dem Fest ist der gleichnamige Markt entstanden.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Schon vor 50 Jahren gab es Überlegungungen den Gladenbacher Marktplatz umzugestalten und mit einem Brunnen zu versehen.

Mit der Aufnahme Gladenbachs in das Programm der „einfachen Stadterneuerung“ waren auch die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, um die Vorstellungen der politischen Gremien in die Tat umzusetzen.

Der im Zuge des Marktplatz-Umbaus geschaffene Brunnen besteht aus einem Diabas-Ring und einer Bronzeskulptur in der Mitte des Ringes.

Entworfen wurde er von Gerhardt Hein aus dem nordhessischen Bad Zwesten. Die Bronze für die 700 Kilogramm schwere Skulptur stiftete Rainer Kegel. In der Weso-Hütte wurde die Skulptur in 650 Arbeitsstunden hergestellt. Gerhardt Hein wollte mit dem Brunnen kein provozierendes Kunstwerk schaffen, sondern den Bürgern der Stadt etwas geben, das sie auch verstehen.

Er habe sich kundig gemacht, was früher einmal an der Stelle gestanden habe. Der Brunnen lasse somit Erinnerungen an den damaligen Teich wach werden, sagte der Künstler seinerzeit bei der Einweihung im Gespräch mit der OP. Über den reinen Nutzen des Wassers als Stoff, der zum Leben nötig sei, werde so die „Freude an dem Stoff“ ausgedrückt.

Wasser sei ja ein Begriff des Schönen, der Freizeit geworden. Daran knüpfe der Brunnen an, erklärte der Künstler.

Was es sonst noch zu dem Jubiläumsmarkt und dem Brunnen zu sagen gibt, ist am Sonntag ab 11.30 Uhr während der offiziellen Eröffnung des Gladenbacher Brunnenmarktes zu hören. der Gewerbeverein hat zu diesem kleinen Festakt unter anderem Brunnen-Stifter Reiner Kegel und Gladenbachs Alt-Bürgermeister eingeladen.

von Hartmut Berge

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