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Sieben Stunden Betrieb in allen Gassen

Gladenbacher Brunnenmarkt Sieben Stunden Betrieb in allen Gassen

Wohl wegen der kühlen Temperaturen setzte der Besucheransturm auf dem Gladenbacher Brunnenmarkt diesmal erst am Nachmittag ein.

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Die dampfbetriebene Mini-Eisenbahn fährt bei Wind und Wetter und wirkte auch diesmal wie ein Magnet auf die jungen Besucher.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Aber auch am Vormittag waren schon jede Menge Schnäppchenjäger unterwegs. Nach der frühen Schnäppchenjagd entlang der 160 Stände und Buden konnten die Besucher wie im vergangenen Jahr bereits ab 12 Uhr in den Einzelhandelsgeschäften der Kernstadt bummeln, schauen und kaufen.

Während sich die Besucher in den Geschäften über die neuen Herbst- und Wintermoden informierten, schon einmal das eine oder andere Weihnachtsgeschenk sicherten, sich ein paar Handschuhe kauften, weil‘s draußen so kalt war und sich die neuesten Automodelle anschauten, boten die fliegenden Händler eine bunte Mischung aus Textilien aller Art, Kurzwaren, Obst, Blumenzwiebeln, Holzarbeiten und Spielsachen an.

Für die Fachgeschäfte war der Markt wieder eine gute Gelegenheit, mit einem guten Service – Beratung und Bedienung – neue Kunden zu gewinnen. Bewährt habe es sich aus Sicht der Mitglieder des Gewerbevereins, die Geschäfte bereits um 12 Uhr zu öffnen. In den Läden, darunter fast 40 inhabergeführten Geschäften herrschte reger Kundenandrang.

Die gute Ausschilderung und Absperrung vor dem Fest sei ein Grund dafür gewesen, dass niemand so geparkt habe, dass Polizei oder Ordnungsamt hätten einschreiten müssen. Lob gab es seitens der Organisatoren auch bezüglich der weit überwiegend „disziplinierten Autofahrer“ und für die Anlieger und deren Verständnis. Zehntausende waren am Sonntag in der Stadt. Darüber freuten sich nicht nur die Händler, die seit vielen Jahren regelmäßig auf dem Brunnenmarkt präsent sind.

Indiz für den großen Besucheransturm waren auch die Rückmeldungen der Stände, an denen Vereine Speisen anboten. Viele hatten am Nachmittag ihre Vorräte aufgebraucht und mussten Nachschub organisieren. Für Marktmeister Bruno Hercher ist nach dem Brunnenmarkt vor dem Brunnenmarkt: Sobald die letzten Händler ihre Stände abgebaut haben, kommen die ersten Bewerbungen für die Teilnahme am nächsten Markt.

Das hat seinen Grund: Viele kommen schon lange zum Brunnenmarkt und möchten ihren Stand gerne jedes Jahr an derselben Stelle aufschlagen.
Das sei sinnvoll, denn die Kunden suchten den Händler, der ihnen im Jahr zuvor die guten Hosen verkauft habe, an der gleichen Stelle wieder.

von Hartmut Berge

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