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Hinterland Sein Ziel sind: Mehrgenerationenplätze
Landkreis Hinterland Sein Ziel sind: Mehrgenerationenplätze
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20:08 06.08.2010

OP: Was machen Sie zuerst, wenn Sie als Bürgermeister gewählt werden?
Rainer Höhn: Meine Frau in den Arm nehmen.

OP: Über welchen Gratulanten würden sie sich am meisten freuen, wenn Sie die Wahl gewinnen?
Höhn: Egal, über alle.

OP: Auf welches Hobby möchten Sie auch als Bürgermeister keinesfalls verzichten?
Höhn: Laufen/Jogging, Kegeln, Fußball mit den Alten Herren.

OP: Wie sähen die Stadt Biedenkopf und die Stadtteile aus, könnten Sie alles nach Ihrem Willen gestalten?
Höhn: Mein Wunsch wären lebendige Ortskerne, Treffpunkte von Alt und Jung.

OP: Wie schaffen Sie innerhalb der Stadtverwaltung ein gutes Betriebsklima?
Höhn: Mitarbeitergespräche führen, motivieren, Leistung anerkennen.

OP: Welche Projekte wollen Sie in den nächsten sechs Jahren in Biedenkopf verwirklichen?
Höhn: Sanierung der Finanzen, Straßensanierung, Ausbau Tourismus, Mehrgenerationenplätze, Umsetzung Stadtentwicklungskonzept.

OP: Welches Stück Natur mögen Sie am meisten in und um Biedenkopf?
Höhn: Den Wald, insbesondere die Lippershardt.

OP: Wo würden Sie gerne wohnen, wenn Sie die freie Wahl hätten?
Höhn: Wo ich jetzt wohne.

OP: Wie schaffen Sie im Biedenkopf Stadtparlament ein gutes Arbeitsklima?
Höhn: Kommunizieren, Handeln transparent machen, Erklären.

OP: Gibt es Prinzipien, die Sie auch gegen eine Mehrheit durchsetzen wollen?
Höhn: Nein.

OP: Wie sehen Sie angesichts der leeren Kassen die Zukunft für Biedenkopf?
Höhn: Kritisch, aber nicht hoffnungslos, ab 2014 sollen sich die Einnahmen wieder den Werten von 2008 annähern und bei verbesserter Wirtschaftsentwicklung steigen die Einnahmen. Problematisch sind die fehlenden Schlüsselzuweisungen von Bund und Land, die die Kommunen in den Ruin treiben: ­teure Pflichtmaßnahmen, Kita 3K, Erbbaurecht-Heimfall Bürgerhaus Biedenkopf, Digitalfunk.

OP: Welche sind Ihre Stärken und Schwächen?
Höhn: Stärken: Zielstrebigkeit; Schwächen: Süßigkeiten.

OP: Können Sie Kritik aus den eigenen Reihen vertragen?
Höhn: Ja, das gehört zum Leben dazu.

OP: Was kochen Sie gerne?
Höhn: Gulasch mit Nudeln.

OP: Wie finden Sie einen Ausgleich zur Arbeit?
Höhn: Laufen/Joggen, mit der Familie zusammen sein.

OP: Ist es Ihnen wichtig, bei den Bürgern beliebt zu sein?
Höhn: Ja, aber nicht um jeden Preis, Zitat eines Politikers: „Everybody’s Darling ist schnell everybody’s Depp“.

Den kompletten Fragebogen und einen Steckbrief finden Sie in der gedruckten Ausgabe der OP.

Der von seinen Fans als „Kommentatoren-Gott“ bezeichnete Sat.1-Sprecher, Wolff Christoph Fuss, hat seine Wurzeln in der Region und besucht regelmäßig das „charmante“ Hinterland.

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