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Seidel baut drastisch Stellen ab

Sparkurs Seidel baut drastisch Stellen ab

Seidel erwartet als einer der weltweit führenden Zulieferer der Kosmetik-Industrie in diesem Jahr kaum Wachstum und stemmt sich mit einem Sparkurs gegen steigende Kosten und härteren Wettbewerb.

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Seidel-Beschäftigte am Freitag auf dem Weg zur Mitarbeiterversammlung: Die Firma will mit weniger Personal und verbesserten Arbeitsprozessen wettbewerbsfähig bleiben.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Aus den seit Kurzem in der Belegschaft kursierenden Gerüchten wurde am Freitagnachmittag Gewissheit: Die Marburger Traditionsfirma Seidel plant drastische personelle Einschnitte.

Bei einer zentralen Mitarbeiterversammlung im Bürgerhaus in Fronhausen kündigte die Geschäftsführung des Unternehmens an, dass 82 der derzeit 770 Stellen aus betriebsbedingten Gründen gestrichen werden. Die Geschäftsleitung um Inhaber und Geschäftsführer Dr. Andreas Ritzenhoff hat dazu mit dem Betriebsrat nach übereinstimmenden Angaben bereits einen Sozialplan ausgehandelt.

Der Interessenausgleich sieht vor, dass Mitarbeiter abteilungsübergreifend und an allen drei Standorten im Landkreis (Marburg, Fronhausen, Dreihausen) betroffen sein werden. Wer seinen Job verliert, wird ab März – je nach Betriebszugehörigkeit – bis zu einem Jahr in einer Transfergesellschaft aufgefangen, qualifiziert und weitergebildet.

von Christoph Linne

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