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Schweinegrippe weitet sich im Kreisgebiet aus

Gladenbach Schweinegrippe weitet sich im Kreisgebiet aus

Die „Neue Influenza“ greift im Kreis um sich – bisher ohne schwerwiegende Folgen.

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Ein Mitarbeiter des Robert-Koch-Instituts entnimmt ein Wattestäbchen mit dem Abstrich von einem Menschen, um Influenza-Viren nachzuweisen. Mittlerweile wird auf diesen Nachweis in den meistern Fällen verzichtet. Archivfoto

Gladenbach. Die Neue Influenza greift um sich. „Valide Zahlen“ darüber stehen der Kreisverwaltung nach Angaben von Pressesprecher Stephan Schienbein aber nicht mehr zur Verfügung, weil seit der vergangenen Woche nur noch labortechnisch nachgewiesene Erkrankungen – die Tests werden selten veranlasst – sowie Todesfälle zu erfassen sind. Erkrankungs-Schwerpunkte gibt es im Landkreis offensichtlich nicht: „Bunt verteilt“, lautet Schienbeins Antwort.

Die wöchentliche Abfrage der OP an den großen Schulen des Hinterlandes ergab, dass die Zahl der erwiesenen Erkrankungen nun mehr als 60 erreicht hat. Nur von der Mittelpunktschule Dautphetal in Friedensdorf, einer der ersten im Kreis an der eine Häufung von Krankheitsfällen registriert wurden, meldet Rektor Harald Becker leicht rückläufige Zahlen. Alle Schulleiter verweisen jedoch darauf, dass die Dunkelziffer hoch ist.

Offensichtlich scheuen viele Erkrankte oder auch nur Verdachtsfälle den Gang zum Arzt aus Angst vor der Quarantäne der ganzen Familie. Häusliche Isolation und die Impfung sind die Mittel, um die Ausbreitung der Infektionskrankheit einzudämmen. Bisher verliefen fast alle Influenza-Fälle im Kreis milde, der Zustand der drei Patienten auf der Intensivstation des Universitätsklinikums hat sich verbessert oder zumindest stabilisiert, berichtet der Ärztliche Direktor Professor Rainer Moosdorf. Ein Erkrankter wurde von der Intensivstation des DRK-Krankenhauses in Biedenkopf entlassen.

von Gianfranco Fain

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