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Schwälbchen-Mitarbeiter warten weiter

Sozialplanverhandlungen Schwälbchen-Mitarbeiter warten weiter

Trotz eines Versäumnisurteils des Marburger Arbeitsgerichts zum Einsatz einer Einigungsstelle für die Sozialplanverhandlungen der Schwälbchen AG, sind diese bislang immer noch nicht in Gang gekommen.

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In der Schwälbchenmolkerei in Marburg laufen seit 30. September keine Milchtüten mehr vom Band. Betriebsrat und Geschäftsleitung streiten derzeit über den Sozialplan.

Quelle: Archivfoto Richter

Marburg. Seitdem der Vorstand der Schwälbchen AG im Mai die Schließung des Marburger Standortes bekanntgegeben hat, sind die 19 Mitarbeiter, die zum Teil jahrzehntelang für den Marburger Standort der Molkerei tätig waren, verunsichert.

„Wir wissen immer noch nicht, wohin die Reise geht“, erklärt Rechtsanwalt Jörg Thomas Weigel, der sowohl den Betriebsrat als auch 17 der Mitarbeiter arbeitsrechtlich vertritt, gegenüber der OP. Die Verhandlungen eines Sozialplanes stünden immer noch aus – und das obwohl die Produktion zum 30. September stillgelegt worden sei.

Nach Angaben von Günter Berz-List, Vorstandsvorsitzender der Schwälbchen AG, werden die Räumlichkeiten in Marburg derzeit als „Plattform für die Milchannahme und Milchvorbereitung“ genutzt. Die H-Milch-Produktion sei schon eingestellt worden.

Die Marburger Mitarbeiter haben laut Weigel alle eine Änderungskündigung erhalten und sollen ab 2012 in Bad Schwalbach eingesetzt werden. Noch gehen sie aber, so berichtet Weigel, täglich in Marburg zur Arbeit und seien tief enttäuscht von ihrem Arbeitgeber.

von Katharina Kaufmann

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