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Hinterland Schüler informieren sich bei Schülern
Landkreis Hinterland Schüler informieren sich bei Schülern
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20:08 16.01.2012
Während des Informationstages an den Kaufmännischen Schulen in Marburg ließen sich am Samstag zahlreiche Schüler mit ihren Eltern über die verschiedenen Schulformen und deren Abschlussmöglichkeiten beraten. Quelle: Heiko Krause

Marburg. Knapp 300 Menschen aus dem ganzen Landkreis kamen am Samstag nach Marburg, um das Informationsangebot der Kaufmännischen Schulen anzunehmen. Wie Schulleiter Siegmar Günther betonte, sei der Zeitpunkt kurz vor den Halbjahreszeugnissen bewusst so gewählt.

„Für die Bildungswege gibt es bestimmte Voraussetzungen, jetzt wissen die Jugendlichen ihre Noten und können nach einem Beratungsgespräch gegebenenfalls bis zum Sommerzeugnis nachbessern“, erklärte er. Mit dem Informationstag angesprochen würden in erster Linie junge Leute, die demnächst ihren mittleren Abschluss ablegen würden, und das in allen Schulformen, egal ob auf der Realschule, der Gesamtschule oder dem Gymnasium.

Präsentiert wurden alle Angebote der Kaufmännischen Schulen im Neubau mit der Mediathek. „Hier kann man auf 300 Quadratmetern zwischen neun verschiedenen Schulformen auswählen“, sagte der Schulleiter nicht ohne Stolz. Durch den kompakten Überblick hätten auch diejenigen eine Chance sich zu informieren, die sich im Vorfeld noch in keine bestimmte Richtung bewegt hätten und einfach einmal schauen wollten, was es alles gebe. „Und die berufliche Schule bietet aus unserer Sicht gute Alternativen an“, so Günther.

Ein Angebot der Kaufmännischen Schulen ist laut Schulleiter die zweijährige höhere Berufsfachschule. In den drei Fachrichtungen Fremdsprachensekretariat, Bürowirtschaft und Informationsverarbeitung handele es sich um eine vollschulische Berufsausbildung an deren Ende eine staatliche Prüfung stehe.

Daneben gibt es die zweijährige Fachoberschule. Das besondere daran sei dass im ersten Jahr nur zwei Tage an der Schule verbracht würden, an drei Tagen jedoch Praktika in Betrieben auf dem Programm stünden, erläuterte Günther. So könnten die jungen Leute Wirtschaft real von innen kennenlernen. Durch die heutigen Bachelor- und Masterstudiengänge könne nach der erreichten Fachhochschulreife auch ein „normaler“ universitärer Bildungsweg beschritten werden.

von Heiko Krause

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