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Schüler bauen Traumhaus im Baum

Biedenkopf Schüler bauen Traumhaus im Baum

Jugendliche bauten ein „Traumhaus“ im Biedenkopfer Stadtwald. Die Kunst-Installation an einer mächtigen Eiche ist die letzte Station des „Skulpturenpfads“.

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Der technische Projektleiter Hans-Jürgen Müller treibt Holzkeile unter die Stahlklammer, an der das Gestell für das „Traumhaus-Baumhaus“ befestigt werden soll.

Quelle: Sophie Cyriax

Biedenkopf. Unter der Leitung von Hans-Jürgen Müller hatten 20 Jugendliche aus dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft die Skizzen für das Baumhaus entworfen, das Gestell geschweißt, Plexiglas-Elemente zurechtgeschnitten und die Montage vorbereitet.

Am frühen Dienstagmorgen begann die Installation des Kunstwerkes am oberen Ende des Biedenkopfer Stadtwaldes.

„Die Schwierigkeit ist, dass man keinen einzigen Nagel in den Baum hauen darf“, erläuterte Projektleiter Müller die Herausforderung des Kunst-Projekts.

Ein Biedenkopfer Gerüstbau-Unternehmen hatte die Eiche mit einem Gerüst umbaut. Von dort aus montierten der Projektleiter und seine jungen Helfer an einer Klammer das Gestell für das „Traumhaus“. Es erinnert an ein Kleeblatt und soll künftig „die Spaziergänger zum Träumen, Phantasieren und Imaginieren animieren“, erklärte die künstlerische Leiterin Ursula Cyriax, die den gesamten Biedenkopfer „Skulpturenpfad“ maßgeblich angeregt und begleitet hat.

Das Baumhaus ist nicht begehbar: „In einer Gesellschaft, die in erheblichem Maße auf Effektivität und Effizienz ausgerichtet ist, bildet es einen Gegenpol und entzieht sich diesen herrschenden Kriterien“, betonte die aus Biedenkopf stammende und in Berlin lebende Künstlerin.

von Sophie Cyriax

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der Hinterlandausgabe der OP.

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