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Hinterland Schrubber und Staubwedel wirbeln mit
Landkreis Hinterland Schrubber und Staubwedel wirbeln mit
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18:40 26.03.2012
Biedenkopf

Rund 500 Zuschauer erhielten am Samstagnachmittag ab 16 Uhr einen Einblick in das Programm des TV Biedenkopf. "An diesem Nachmittag möchten wir zeigen, dass wir ein Verein für die ganze Familie, für alle Leistungsniveaus und Interessen sind", erklärte der Vorsitzende des TV Biedenkopf, Swen Genz, und fügte später lachend hinzu: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des Nachmittags. Es waren sehr viele Zuschauer da, die Gruppen haben sich gut amüsiert. Ich hoffe, das macht Lust auf mehr."

Die Zuschauer ließen sich von den als Schmetterling verkleideten Kindern der Mutter-Kind-Gymnastik unter der Leitung von Sandra Baselau und Inga Kirchner verzaubern, sahen bei der Aufführung der Gymnastikgruppe von Marita Prätorius wie eine perfekte Synchronisation von Bewegungen und Tüchern, in den Vereinsfarben des TV Biedenkopf, aussieht und applaudierten besonders laut als der Moderator des Nachmittags, Eckhardt Debus, die Turnerinnern und Turner des KTV Obere Lahn als "weiteres Highlight" ankündigte.

Die Mädchen des KTV zeigten eine schwungvolle Bänder- und Bodengymnastik und die Männer bewiesen an einem extra für Vorführungs-Zwecke gebauten Gerät ihre Kraft und ihr Können. Einblicke in den Trainingsalltag boten die Handballerinnen der D-Jugend unter der Leitung von Uwe Plack, das Brennball-Team unter der Leitung von Horst Franz, das spontan die Zuschauer zum Mitmachen aufrief, die "Alten Herren" der Volleyball-Abteilung, die bewiesen, dass sie immer noch fit sind, sowie die "Lungensportgruppe" von Elke Albert.

Außerdem zeigte die Sportgruppe "nach Krebs leben" unter der Leitung von Uschi Debus eine Bändergymnastik und die Frauen des Step Aerobic-Kurses brachten mit ihrer Vorführung und der dazu passenden Musik Schwung in die Reihen der Zuschauer, die zum Takt der Musik klatschten. Für besonders gute Stimmung sorgten auch die Frauen der Gymnastikgruppe von Elke Kaufmann, die mit Schrubber, Staubwedel und Schürze das Hausfrauen-Klischee auf die Schippe nahmen.

Samstag Vorführungen, Sonntag Mitmachtag

Einen Hauch von Amerika brachten die "Line Dancers" mit ihrem Tanzstil aus den USA in die Sporthalle der Lahntalschule. Auch hinter dem Begriff "Ropeskipping" vermutete der ein oder andere eine neue Sportart, um beim Auftritt der Gruppe rund um Renate Debus festzustellen, dass es sich dabei um das altbekannte Seilspringen handelt. Die Mädchen hatten diese Sportart allerdings perfektioniert und zeigten den Zuschauern, wie gut sie im Rhythmus der Musik die Seile nutzen, um die verschiedensten Sprünge und Figuren darzustellen.

Hoch hinaus ging es auch bei den Kindergarten- und Grundschulkindern, die bei Elke Albert oder Lars Weigel gelernt haben, verschiedene Figuren auf dem Trampolin zu springen.

Am Sonntag konnten sich die Interessierten bei Mitmachaktionen für ein- bis 100-Jährige selbst davon überzeugen, ob der Verein ein passendes Angebot für sie bereit hält.

Ab 11 Uhr bereiteten sich Fitnessbegeisterte Grenzgänger auf den ersten Anstieg am "Kleeberg" vor: "Das ist der erste und der härteste Anstieg", sagte die Übungsleiterin Hilde Genz mit einem Zwinkern. Um diesen ohne Mühe zu meistern, stärkten die Teilnehmer ihre Bein-, Bauch- und Arm-Muskulatur. Im halbstündigen Wechsel änderte sich das Programm in der Mitte der Halle, sodass sich die Besucher auch über Osteoporose und Sturz-Prophylaxe oder die Bewegung mit Alltagsmaterialien informieren konnten.

Einen weiteren Programmschwerpunkt bildete die Bewegung zur Musik. Wer sich eher für Ballsportarten interessierte, konnte sich beim Tischtennis, Hallen-Hockey oder Indoor-Baseball vergnügen. "Mit der Indoor-Baseballanlage wollten wir Besuchern etwas Besonderes bieten. Sie wurde vom Sportmobil der Sportjugend Hessen mitgebracht, mit dem wir unser Angebot insbesondere für unsere kleinen Gäste erweitern wollten", erklärte die Sportwartin des Vereins, Cäcilie Müller.

Bis 17 Uhr hatten die Besucher Zeit, sich zu informieren oder teilzunehmen. Besonders fleißige, die auf ihrer Laufkarte sechs Stempel gesammelt hatten, durften diese anschließend gegen eine Vereinskaffeetasse oder Süßigkeiten eintauschen.

von Salomé Weber

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