Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland Schnelle Datenverbindung ist ein Muss
Landkreis Hinterland Schnelle Datenverbindung ist ein Muss
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:23 10.02.2010

Dautphe. Als erste CDU-Fraktion des Landkreises und als eine der ersten mittelhessenweit besuchte Regierungspräsident Dr. Lars Witteck Ende Januar die Dautphetaler Christdemokraten. Auf der Tagesordnung der Zusammenkunft im Friedensdorfer Bürgerhaus stand unter anderem die flächendeckende DSL-Versorgung in Mittelhessen.

Einig waren sich der Regierungspräsident und die CDU-Fraktion in der Einschätzung, dass der fehlende Autobahnanschluss für das Hinterland ein gravierender Standortnachteil sei, der sich aber auf absehbare Zeit nicht ausräumen lasse. In Puncto Datenautobahn, der schnellen Internetverbindung, stünden die Chancen etwas besser, aber noch lange nicht gut. Er setze sich in Wiesbaden unermüdlich für eine flächendeckende DSL-Versorgung von Mittelhessen ein, berichtete der Regierungspräsident. Eine schnelle Internetverbindung stelle für die Bürger und die Unternehmen eine Grundvoraussetzung dar.

Das ist auch die Meinung des hessischen Wirtschaftsministeriums. Minister Dieter Posch wies Mitte Januar darauf hin, dass das Förderkontingent für den Ausbau der Breitbandanschlüsse in ländlichen Gebieten für dieses Jahr um 700.000 Euro aufgestockt wurde und somit 5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Nach Erhebungen des Wirtschaftsministeriums beträgt die Versorgungsrate mit Anschlüssen von mindestens 1 MBit/s download hessenweit 92 Prozent. Der Rest soll mithilfe des Programms bis 2011 gedeckt werden.

Nach Angaben von Marion Jäkle beträgt die Förderquote des Landes 60 Prozent. Gefördert werden nur Regionen, in denen die Anbieter nicht die Infrastruktur aufbauen wollen. Informationen der OP, wonach das Wirtschaftsministerium das Fördergeld hauptsächlich in die ländliche Region des Rhein-Main-Gebietes fließen lassen will, dementiert Jäkle. Den ländlichen Regionen außerhalb dieses Gebietes stünden durch die Förderung von Gewerbegebieten sogar 1 Million Euro pro Jahr mehr zur Verfügung. Bürgermeister Bernd Schmidt erklärte, diese Möglichkeit sei von der Gemeinde nicht weiter verfolgt worden. Man habe es nach dem Scheitern der Gespräche mit der Telekom, die für einen Anschluss von Buchenau nach OP-Informationen rund 100.000 Euro verlangte, mit einem örtlichen Unternehmen den Aufbau eines Funknetzes versucht. Nun konzentriere man sich auf die Zusammenarbeit mit den Marburger Stadtwerken.

von Gianfranco Fain

Der parteilose Peter Pfingst wurde mit 60,5 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt.

07.02.2010

Wegen zu hoher Schneelasten auf den Dächern bleiben ab heute bis einschließlich Freitag alle Schulen im Hinterland geschlossen.

03.02.2010
Hinterland Bürgermeisterwahl Steffenberg - Peter Pfingst will es nochmal wissen

Am Sonntag, 7. Februar, ist Bürgermeisterwahl in Steffenberg. Der 55-jährige Bürgermeister Peter Pfingst tritt erneut an und stellt sich im Merkbuch der Bekenntnisse

03.02.2010