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Hinterland Schnee verzögert Baustellenumgehung
Landkreis Hinterland Schnee verzögert Baustellenumgehung
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18:45 12.03.2013
Weiß in Grau stellt sich die Lage an der Baustelle der neuen Straße „Pützwiese“ dar. Die Arbeiten ruhen aufgrund der Witterung. Sobald die Straße fertiggestellt ist, dient sie als innerörtliche Umgehung während der Bauarbeiten an der Landesstraße 3042, di
Dautphe

War die Witterung im vergangenen Jahr noch bis in den Dezember hinein günstig, so wirkt sie sich zurzeit nachteilige auf das Bauvorhaben „Pützwiese“ aus. Die Ende des Jahres begonnenen Bauarbeiten ruhen seit dem Jahreswechsel fast durchgängig. Arbeitsunterbrechungen auf Baustellen sind im Winter zwar nicht ungewöhnlich, doch die Fertigstellung der Straße im Gewerbegebiet am Rande der entstehenden neuen „Grünen Mitte“ ist aber wichtig für ein anderes Bauprojekt, das von großer Bedeutung für die Gemeinde Dautphetal ist.

Doch der Termin, an dem die Arbeiten zur Erneuerung der Landesstraße 3042 beginnen, „richtet sich nach der Fertigstellung der Pützwiese“, erklärt Harald Becker vom Bauamt der Gemeinde. Die neue Straße Pützwiese wird nämlich als innerörtliche Umgehungsstrecke für die dann gesperrte L3042 dienen. Wann dies geschehen wird, vermag Becker noch nicht zu sagen. Trifft die Wetterprognose zu, werde sich diese Woche an der „Pützwiese“ nichts mehr tun. Spiele das Wetter danach mit, „fangen wir Mitte April an, uns ernsthaft Gedanken über die Sperrung der Landesstraße zu machen“, sagt Becker.

Das war der ursprünglich vorgesehene Termin, an dem es an der Landesstraße losgehen sollte. Man ist also schon zwei Wochen in Verzug, kann die Zeit aber noch aufholen, weil die Fertigstellung auf das Jahresende festgelegt wurde. Becker, der auch die Bauleitung für „Hessen Mobil“ übernimmt, erklärt, was bis dahin an der Landesstraße zu tun ist:

Im ersten Bauabschnitt wird sie bis zu den Sommerferien ab dem neuen Kreisel bis zur Fußgängerampel an der Mittelpunktschule Dautphetal gesperrt, sodass die Schule für Busse von der östlichen Seite her noch zugänglich bleibt und die Tankstelle angefahren werden kann.

Unter der Trasse der Landesstraße sowie dem kombinierten Geh- und Radweg auf der südlichen Seite und dem dazwischenliegenden Grünstreifen werden Kanäle, Wasserleitungen und Strom- sowie Telefonkabelstränge erneuert, ein Trennsystem für Regen- und Schmutzwasser eingebaut sowie ein leeres Schutzrohr der Telekom verlegt und anschließend Straße und Rad-/Gehweg neu aufgebaut. Auch ein Leerrohr für die Breitbandverkabelung wird in das Erdreich verlegt werden.

An der nördlichen Seite entsteht ein Gehweg, unter dem 20 bis 30 Stromkabel vom Umspannwerk wegführen. Die Eon will dort vorsorglich ein Schutzrohr verlegen, in dem später eine Leitung vom geplanten Windpark auf dem Hilsberg zum Umspannwerk eingezogen werden kann.

Becker hofft, zu Beginn der Sommerferien mit den Arbeiten im Abschnitt des „Busbahnhofs“ an der Mittelpunktschule sowie der östlichen Zufahrt der Tankstelle beginnen zu können. Dann wäre die Schule nach den Ferien von der Friedensdorfer Seite her anzufahren. In den Folgemonaten könnte bis zum Jahresende das restliche Teilstück von der Tankstelle bis zur Einmündung zur Bundesstraße 453 fertiggestellt werden.

von Gianfranco Fain

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