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Hinterland Schlechte Auftragslage bei Monette
Landkreis Hinterland Schlechte Auftragslage bei Monette
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18:46 10.08.2012
Marburg

Es ist nicht das erste Mal, dass die Marburger Firma Monette Mitarbeiter betriebsbedingt entlässt. Und es ist auch nicht das erst Mal, dass diese sich vor dem Arbeitsgericht gegen ihre Kündigungen wehren. Diesmal mussten sechs zum größten Teil langjährige Mitarbeiter gehen.

„Das Unternehmen ist derzeit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, wir müssen Kurzarbeit machen und haben eine sehr schlechte Auftragslage“, erklärte Monette-Rechtsanwalt Steffen Müller während der Güteverhandlung vor dem Gießener Arbeitsgericht. Dort hatten fünf der sechs Entlassenen geklagt. Der Betriebsrat hatte den Entlassungen widersprochen.

Bereits im Frühjahr habe sich die schlechte Auftragslage abgezeichnet. „Wir haben dann eine CV-Anlage, mit der Kabel für den Maschinenbau produziert wurden, stillgelegt. Dadurch fielen sechs Arbeitsplätze weg“, schilderte Müller die Situation im Unternehmen. Ab September sei eventuell sogar Kurzarbeit Null nötig, sprich der komplette Betrieb bei Monette ruht. „Es kann sogar sein, dass noch mehr betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden“, so der Monette-Anwalt weiter. Das sei allerdings noch nicht sicher. „Die wirtschaftlich schlechte Situation ist ein bundesweites Phänomen“, betonte er. Und gelte zumindest für die gesamte Wilms-Gruppe, zu der seit dem Jahr 1994 auch die Marburger Monette gehört.

Unklarheit gab es während der Verhandlung auch über drei neue Maschinen und Leiharbeiter, die neu eingestellt beziehungsweise übernommen worden sein sollen. Zu diesen Vorwürfen der Kläger konnte Müller allerdings nichts sagen.

Die Kläger rügten zudem die Sozialauswahl des Unternehmens. „Wir haben Altersgruppen gebildet und aus diesen dann die zu Kündigenden ausgewählt“, berichtete der beklagten Vertreter dazu.

Weil die Kläger - zwischen 33 und 61 Jahre alt - alle an einer Weiterbeschäftigung interessiert sind und Müller kein Abfindungsangebot ohne Rücksprache mit Geschäftsführer Johann Erich Wilms abgeben wollte, setzte Arbeitsrichter Hans Gottlob Rühle einen Kammertermin für den 21. Dezember an.

von Katharina Kaufmann

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