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Satter Swing erklingt im Schlosshof

Open-Air-Probe Satter Swing erklingt im Schlosshof

Zum Warmspielen haben die Musiker des „Hinterland Jazz Orchestra“ die Freilichtbühne im Hof des Biedenkopfer Landgrafenschlosses genutzt.

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Für seine offene Generalprobe hatte das „Hinterland Jazz Orchestra“ auf den Innenhof des Biedenkopfer Landgrafenschlosses geladen.

Quelle: Sophie Cyriax

Biedenkopf. Mit einer offenen Probe übte das Ensemble „Hinterland Jazz Orchestra“ das Programm, das sie für ihren Auftritt am vergangenen Freitag auf dem Hessentag in Wetzlar ausgewählt haben. Für die Generalprobe hatte auch der Wettergott ein Einsehen: Im strömenden Regen hatten die Musiker aufgebaut, pünktlich zu Beginn der Probe ließ sich aber sogar die Sonne blicken. Auf diese Weise erlebten die mehr als 50 Besucher einen musikalisch hochwertigen Abend mit satten Klängen vor der malerischen Kulisse des Biedenkopfer Wahrzeichens.

Die offene Probe war für das Publikum wie für die Musiker eine Premiere: „Wir machen das heute zum ersten Mal“, sagte Karl-Heinz „Charly“ Mutschler.

Mit der offenen Probe wolle man eine „gängige Tradition“ wieder aufleben lassen, das Jazzorchester einer breiteren Öffentlichkeit bekanntmachen und nicht zuletzt den Biedenkopfer Schlosshof beleben.

„Das ist ein wunderschönes Ambiente hier“, sagte Charly Mutschler, der sich besonders mit Blick auf das Wetter dankbar zeigte: „Jetzt ist es nicht zu warm, nicht zu kalt, vor allem trocken - super.“

Mit dem eingängigen „Rikki, don´t loose that number“ eröffnete das „große Jazz- und Unterhaltungsorchester des Hinterlands“ den Abend, der für die Besucher jede Menge Ohrwürmer bereithielt: vom Robbie-Williams-Filmhit „Beyond the sea“ bis zu Frank Sinatra, von schwärmerischen Balladen bis zu flottem Swing reichte die musikalische Bandbreite, die die 20 Mitglieder des Ensembles präsentierten.

Vor Beginn hatte Charly Mutschler noch darauf hingewiesen, dass sich der ein oder andere schräge Ton unter die Titel mischen könnte: „Das ist halt eine Probe“, meinte der in Holzhausen lebende Trompeter. Dieser Hinweis allerdings erwies sich bereits nach dem ersten Stück als unberechtigt, „es klingt richtig gut hier.“ Diese Einschätzung dürften die Besucher geteilt haben, die sich mit langem, begeisterten Applaus für einen bezaubernden Abend mit satten Klängen in historischem Ambiente bedankten.

von Sophie Cyriax

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