Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 12 ° heiter

Navigation:
Sanierung des Salzböderadwegs hat Vorrang

Gladenbach Sanierung des Salzböderadwegs hat Vorrang

Recht kurz ist die Tagesordnung für die Sitzung des Gladenbacher Parlaments am 3. September. Dementsprechend hatten die Fachausschüsse am Dienstabend ihre Arbeit schnell verrichtet.

Voriger Artikel
Kreishandwerksmeister zeichnet beste Junggesellen aus
Nächster Artikel
Neue Chance für DSL in Buchenau

Auch diese Baustelle war Thema im Ausschuss: Wo bis vor wenigen Tagen noch ein Bushäuschen aus Beton stand, entsteht jetzt eine neue Wartehalle. Über den Abriss des bunt bemalten alten Bauwerks waren nicht alle Frohnhäuser begeistert.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Die Stadtverordneten kommen am Donnerstag um 19 Uhr im Haus des Gastes zusammen. Sie beschäftigen sich mit außerplanmäßigen Ausgaben und der Änderung des Bebauungsplans 4a für den Stadtteil Weidenhausen. Die Änderung hatte das Parlament in die Wege geleitet. In dem betreffenden Gebiet sollen Flächen, die bisher als Grünland ausgewiesen waren, in ein Mischgebiet umgewandelt werden. Die Stadtverordneten befassen sich nun mit den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange.

Das Gelände soll in erster Linie für therapeutisches Reiten genutzt werden. Der Ortsbeirat hatte sich bereits vor dem Aufstellungsbeschluss mit dem Thema beschäftigt und sich für die Änderung des Bebauungsplans ausgesprochen. Der Bauausschuss empfahl einmütig dem Parlament, der Vorlage zuzustimmen.

Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim berichtete vor den Mitgliedern des Ausschusses, dass gemeinsam mit einem Fachbüro Straßensanierungen geplant werde. Einer der Einsatzschwerpunkte ist in Römershausen, wo Straßenabschnitte schon seit vielen Jahren in einem beklagenswerten Zustand seien. Der Bauhof sei aus Kapazitätsgründen nur in der Lage, kleinere Reparaturen zu erledigen. „Großflächigere Arbeiten werden wir an Fachfirmen vergeben“, sagte der Bürgermeister.

Heinrich Koch (CDU) erinnerte an seinen Vorstoß aus den 90er Jahren, im Allnatal einen Radweg mit Anbindung an vorhandene Radwegenetze einzurichten. Mit einer ähnlichen Empfehlung hat sich jetzt auch Sinkershausens Ortsbeirat an den Magistrat gewandt (die OP berichtete). Der Bürgermeister erinnerte an eine Befahrung der Strecke durch Ausschussmitglieder. Dabei sei zutage gekommen, dass im Allnatal doch „erheblicher Investitionsbedarf“ bestehe, um eine akzeptable Strecke herzurichten.

Priorität habe der Salzböderadweg. Auf nicht asphaltierten Streckenabschnitten werde – gerade bei Hochwasser – sehr viel Oberflächenmaterial in die Wiesen gespült. Entsprechend oft müssten diese Abschnitte repariert werden. In Verhandlung mit den zuständigen Genehmigungsbehörden sei die Stadt zurzeit bemüht, die angestrebte Asphaltierung der betreffenden Streckenabschnitte zu verwirklichen.

von Hartmut Berge

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr