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SPD ehrt treue Mitglieder

Buchenau SPD ehrt treue Mitglieder

Gerhard Schmidt und Doris Weide wurden während der Jahreshauptversammlung der Buchenauer SPD für ihre 40-jährige Parteitreue ausgezeichnet. Der Ortsvereins-Vorsitzende Dieter Geßner hob besonders Schmidt hervor, der seit mehr als 25 Jahren Vorstands-Mitglied ist.

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Der SPD-Vorsitzende Dieter Geßner (von links) ehrte Gerhard Schmidt für 40 Jahre Parteizugehörigkeit, wobei er von Fraktionschef Joachim Ciliox unterstützt wurde.

Quelle: Sascha Valentin

Buchenau. Vor allem vor dem Hintergrund rückläufiger Mitgliederzahlen seien diese Jubiläen gar nicht hoch genug zu bewerten, hob Geßner hervor. Denn auch im vergangenen Jahr sank die Mitgliederzahl aufgrund zweier Todesfälle auf 28. Dazu sagte Geßner: „Mir ist bewusst, dass wir da aktiver werden müssen. Ich denke, es kann nur über viele Gespräche, aber auch über konsequentes Handeln gelingen. Die Bürger müssen merken, dass sie etwas bewegen können.“

Das Problem daran: Die guten Ansätze der SPD würden durch die neue politische Mehrheit auf Gemeindeebene viel zu oft zunichte gemacht. Als Beispiel nannte Geßner den Antrag, mit dem die Besitzer von Mehrgeschosshäusern in Buchenau dazu bewegen sollten, diese zu sanieren und die Anzahl der Geschosse zu reduzieren. „Die Koalition aus CDU und FW hat unseren Antrag extrem abgeschwächt, eigentlich nur auf Fehler untersucht, und auf ein Mindestmaß beschränkt“, sagte Geßner. Besonders enttäuschte ihn, dass selbst die vier Buchenauer CDU-Abgeordneten den Antrag ablehnten. „Wenn sich ein Objekt in einem solch schlechten Zustand befindet, sollte doch der Gemeinde und dem Bürgermeister daran gelegen sein, den Zustand zu ändern und dabei Unterstützung anzubieten“, betonte Geßner.

Er berichtete davon, dass die Hausbesitzer Kontakt mit der Gemeinde aufgenommen hätten, um Hilfestellungen von öffentlicher Seite zu klären. Dasselbe gelte auch für das ehemalige Steinwerk an der Borg. Nach dem SPD-Antrag habe der Besitzer der Gemeinde angeboten, das Gelände zu kaufen. „Es hat also doch eines Antrages der SPD bedurft, damit sich etwas in dieser Richtung bewegt, ganz im Gegensatz zur Aussage eines CDU-Abgeordneten, der diese Anträge für überflüssig hielt“, sagte Geßner.

von Sascha Valentin

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