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Sparkasse übernimmt „Brunnensaal“

Raumpatenschaft Sparkasse übernimmt „Brunnensaal“

Mit der Kampagne 
„Kunst sucht Raum“ sucht die Universität Spender für das Kunstmuseum Marburg. Auch die 
Sparkasse übernahm nun eine Raumpatenschaft.

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Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Andreas Bartsch (von links) übergab den Scheck an Uni-Vizepräsident Professor Joachim Schachtner, Iris Rubinich von der Stabsstelle Fundraising und Alumni-Service und Museumsleiter Dr. Christoph Otterbeck.

Quelle: Christina Mühlenkamp

Marburg. Den „Brunnensaal“ wird künftig die Förderplakette mit dem Namen der Sparkasse Marburg-Biedenkopf zieren. Denn das heimische Kreditinstitut übergab jüngst eine Spende in Höhe von 60.000 Euro an die Philipps-Universität.

Der Brunnensaal befindet sich im Untergeschoss des Museums – mit direktem Ausgang zum Innenhof mit seinem historischen Brunnen. Mit rund 100 Quadratmetern ist er laut Universität ein idealer Ort für Wechsel-Ausstellungen, Veranstaltungen und Begegnungen.

„Das Kunstmuseum ist ein bedeutender Kulturstandort weit über die Grenzen unserer Universitätsstadt hinaus“, sagte Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Andreas Bartsch bei der Scheckübergabe. „Wir tragen mit unserer Unterstützung gerne dazu bei, die Voraussetzungen zu schaffen, dass sich künftig noch mehr Menschen für dieses Museum begeistern und es besuchen.“

Schachtner wünscht sich elegante, barrierefreie Räume

Bei der Sanierung des Museums geht es um weit mehr, als das denkmalgeschützte Haus mit moderner Beleuchtung, Heiztechnik und einem Aufzug auszustatten. „Wir möchten der Kunst in Mittelhessen Raum geben – in eleganten und barrierefreien Räumen mit einem frischen Museumskonzept, einer Kreativwerkstatt für Kinder und einem Projekt-Bereich, der Platz für Begegnungen schafft“, sagte Professor Joachim Schachtner, Vizepräsident für Informations- und Qualitätsmanagement der Universität Marburg.

„Es geht um einen neuen Ort der kulturellen Bildung für Jung und Alt hier in Marburg – in der Mitte zwischen den Kunstmetropolen Frankfurt und Kassel.“ Das einzige Museum für bildende Kunst in Marburg sei eine wichtige Schnittstelle zwischen Universität und Stadt – in zentraler Lage und unmittelbarer Nachbarschaft zu wichtigen Kultureinrichtungen.

Uni muss 1,25 Millionen Euro Spenden einwerben

Der Name der Spendenkampagne „Kunst braucht Raum“ kann wörtlich genommen werden: Es geht darum, die Innenräume des Kunstmuseums in der Marburger Biegenstraße zu sanieren, damit dort erstklassige Kunstwerke angemessen präsentiert werden können – unter anderem aus der Sammlung Hilde Eitel mit avantgardistischen Werken aus der Zeit nach 1945.

Auch ein neues Museumskonzept soll verwirklicht werden. Rund 1,25 Millionen Euro muss die Universität Marburg hierfür in Form von Spenden einwerben. Kern der Kampagne bilden Raumpatenschaften. Raumpaten spenden Geld für die Sanierung ihres Raumes, wobei sich die Beträge an der Größe und Lage im Kunstmuseum orientieren.

Bislang wurden bereits 17 Raumpatenschaften übernommen, womit – zusammen mit allen anderen Spenden – schon rund 768.000 Euro eingegangen sind. Das bedeutet: Mehr als 480.000 Euro werden noch benötigt. Raumpaten können Einzelpersonen, Firmen oder Gruppen von engagierten Menschen gemeinsam werden. Jeder Raum wird nach den entsprechenden Förderern benannt und mit einer Namenstafel versehen.

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