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Runzhausen wird zur Theaterkulisse

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Hunderte Christen besuchten an Heiligabend die dritten Runzhäuser Dorfweihnacht.

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Im Feld sammelten sich die Hirten ums Feuer. Andrea und Uwe Heck (kleines Foto links) begeisterten in der Rolle von Maria und Josef.

Quelle: Björn-Uwe Klein

Runzhausen. Das Erzählen und Darstellen der Weihnachtsgeschichte kann auch im Jahr 2011 noch interessant und erlebnisreich sein – nicht nur an den biblischen Orten, sondern auch im Hinterland. Das bewiesen die Mitwirkenden der dritten Runzhäuser Dorfweihnacht.

Viele Besucher folgten an Heiligabend der Einladung der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Runzhausen, Bellnhausen und Rachelshausen und der Freien evangelischen Gemeinde Runzhausen, um mitzuerleben, was die Veranstalter in rund zweimonatiger Vorbereitung auf die Beine gestellt hatten.

Am Dorfgemeinschaftshaus in Runzhausen begrüßten Holger Künkel und Judith Friebertshäuser eine große Schar an Teilnehmern. Darbietungen von Kindergottesdienstteilnehmern und die Posaunenbläser der FeG Runzhausen bescherten einen klangvollen Auftakt, ebenso auch ein gemeinsam gesungenes „Stille Nacht“.

Andrea und Uwe Heck gefielen in den Rollen von Maria und Josef, die erfolglos nach einer Herberge suchen und schließlich auf einen Stall verwiesen werden, in dem Maria das Jesuskind zur Welt bringt. Und auch die weiteren Akteure zeigten großes Können: die drei Könige, die das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe bedenken, und auch die Hirten, die im Feld stehen, als sich in dem Stall zu Bethlehem Bedeutendes ereignet.

Ihren krönenden Abschluss fand die Dorfweihnacht in der prall gefüllten und warmen Geräte- und Fahrzeugscheune von Diethard Koch. Hier war das Ziel, der Stall zu Bethlehem, erreicht. Unter dem Applaus Hunderter endete die Weihnachtsgeschichte mit der Verkündung der Geburt Jesu, einem Gebet und einem gemeinsamen Singen.

von Björn-Uwe Klein

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