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Rückenwind: Steinperf steht Holzhausen bei

Steinperf Rückenwind: Steinperf steht Holzhausen bei

Mit der Gründung der Interessengemeinschaft Pro Natur Steinperf gibt es auch aus dem Steffenberger Ortsteil Gegenwind für den geplanten Windpark „Auf dem Hilsberg“.

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Aufmerksam verfolgen die etwa 170 Zuhörer die diversen Redebeiträge.

Quelle: Klaus Peter

Steinperf. Zur Informationsveranstaltung der Interessengemeinschaft „Pro Natur Steinperf – Erneuerbare Energien im Einklang mit Mensch und Natur“ kamen am Freitagabend rund 170 Bürger in das Dorfgemeinschaftshaus des Steffenberger Ortsteils.

Alexandra Jost die mit Susanne Klingelhöfer und Monika Schubert die Interessengemeinschaft ins Leben rief, begrüßte im Dorfgemeinschaftshaus auch eine „Abordnung“ aus Holzhausen. Jost monierte, dass für den Bau dieser Windkraftanlagen etwa 35.000 Quadratmeter – zum großen Teil Buchenwald – gerodet werden müsse.

Der Interessengemeinschaft, die mittlerweile mehr als 250 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt habe, würde es hauptsächlich um die Erhaltung der Natur und des intakten Buchenwaldes gehen.

Heinz Dilling aus Oberdieten berichtete von seinen Erfahrungen, die er mit dem im vergangenen Jahr installierten „Monster-Windrad“ gemacht habe. Die Geräuschbelästigung sei selbstverständlich nicht alle Tage gegeben, wobei dies in Zusammenhang stehe mit Windstärke, Windrichtung und Temperatur. Aber: „Man kriegt den Ton nicht mehr aus dem Kopf raus.

Steffenbergs Bürgermeister Peter Pfingst betonte, dass Windenergie ein sehr brisantes Thema und seine Meinung dazu zweigeteilt sei. „Wir müssen von der Atom-Energie weg, wobei bei regenerativen Energien Windenergie eine Möglichkeit ist, die aber nicht überallhin passe und sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist.“

Die Gemeindevertretung Steffenberg habe das sechste geplante Windrad „Am Hilsberg“ seinerzeit abgelehnt. Vielleicht wäre es richtiger gewesen, den gesamten Windpark abzulehnen, betonte der Bürgermeister.

von Klaus Peter

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