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Rotoren wandeln Energie in Strom um

Windenergie-Serie Rotoren wandeln Energie in Strom um

Im 10. und letzten Teil der Windenergie-Serie wird mit einer Bildreportage der Aufbau einer Windkraftanlage vorgestellt.

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Der Rotor wird an ein Windrad in Speckswinkel montiert. Die Menschen, die ein Windrad errichten, wirken winzig.
Fotos: Matthias Mayer, Bundesverband WindEnergie

Gladenbach.. In Deutschland standen Ende 2011 insgesamt 22297 Windkraftanlagen. Im deutschlandweiten Vergleich rangiert Niedersachsen mit 7039 Windrädern weit vor Berlin/Brandenburg mit 4600 Windrädern. In Hessen stehen 612 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 587 Megawatt. Der Bundesverband „WindEnergie“ erklärt, dass es in Hessen vor allem darum geht, neue Standorte zu entwickeln.

Die Planung und Umsetzung von Windparks dauert oft Jahre. Am Anfang steht die Standortanalyse. Wie sind die Windverhältnisse vor Ort? Entsprechen die Abstände zu Wohnhäusern und Verkehrswegen den Vorgaben des Bundeslandes? Und leben im Planungsgebiet möglicherweise geschützte Arten oder ist es Rast- und Brutgebiet von Zugvögeln?

Ist die Genehmigung erteilt, kann der Aufbau erfolgen. Zunächst muss das Fundament errichtet werden. Dann wird der Turm aufgestellt, die Flügel am Boden montiert und in der Nabe montiert. Das Maschinenhaus wird auf dem Turm gesetzt und mit der Haube verschlossen.

Dann wird das Windrad verkabelt und die Steuerung angeschlossen. Es wird an die Trafostation angeschlossen, die wiederum mit der Hochspannungsleitung verbunden ist.

von Silke Pfeifer-Sternke

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