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Rotoren sollen sich noch dieses Jahr drehen

Windpark Hohenahr Rotoren sollen sich noch dieses Jahr drehen

Auf dem Areal des Windparks Hohenahr im Ortsteil Hohensolms erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe des Wiesbadener Projektentwicklers Abo-Wind an den Investor, die Firma Mainova und die Energiegenossenschaft "Aufwind".

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Bei der symbolischen Schlüsselübergabe (von links): Jochen Schlierbach (Energiegenossenschaft „Aufwind“), Dr. Peter Birkner (Mainova Technikvorstand), Dr. Jochen Ahn (Vorstand ABOWind), Hohenahrs Bürgermeister Armin Frink und Nobert Koch (Energiegenossens

Hohenahr. von Klaus Peter

Vor wenigen Tagen erfolgte am Windpark Hohenahr die symbolische Schlüsselübergabe. Hierzu hatten sich Vertreter des Projektentwicklers AboWind, des Investors Mainova, der Energiegenossenschaft „Aufwind“, Hohenahrs Bürgermeister Armin Frink mit dem Ersten Beigeordneten Edgar Rücker sowie eine Schulklasse der Dünsbergschule auf dem Areal des Windparks eingefunden.

Vor Ort war auch ein Fernsehteam des Hessischen Rundfunks, das die Entstehung dieses Windparks in einer 30-minütigen Dokumentation im Frühjahr kommenden Jahres in der Sonntagssendung „Hessenreporter“ ausstrahlen wird. Zurzeit entsteht der Windpark Hohenahr mit sieben Anlagen und einer Investitionssumme von etwa 35 Millionen Euro. Ziel ist es, dass dieser Windpark noch in diesem Jahr „ans Netz“ geht.

Hohenahrs Bürgermeister Armin Frink berichtete, dass sich die gemeindlichen Gremien seit Jahren mit Solar- und Windenergie befassen. Mit den weithin sichtbaren 140 Meter hohen Türmen bekenne sich die Gemeinde Hohenahr zu der Energiewende, „zu der wir aktiv beitragen. Mit den Windkraftanlagen erzeugen wir dreieinhalb mehr umweltfreundliche Energie als bei uns verbraucht wird“, betonte Frink.

Bürgergenossenschaft ist zu einem Siebtel beteiligt

Dr. Jochen Ahn (Vorstand Abo-Wind) lobte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern wie der Gemeinde Hohenahr und der Firma Mainova. Mit diesem Projekt soll zu einer zukunftsfähigen und bezahlbaren Stromversorgung beigetragen werden. Dazu sei der Windpark Hohenahr ein weiterer Schritt.

An diesem Standort würden Anlagen mit besonders langen Rotorblättern errichtet, die auch bei mittelprächtigen Windverhältnissen eine beeindruckende Strommenge erzielen. Der Windpark Hohenahr sei für diese Region ein großer Windpark.

Dr. Peter Birkner (Mainova Technik Vorstand) berichtete, dass sein Unternehmen den Ausbau der Windkraft als wichtiges Standbein der Energiewende stetig vorantreibe. Bis 2015 werde die Firma Mainova mehr als 350 Millionen Euro in entsprechende Projekte investieren.

Um den Bürgern vor Ort eine Möglichkeit zu geben, sich für die Energiewende zu engagieren und auch finanziell davon zu profitieren, sei in Hohenahr die Aufwind-Energiegenossenschaft Lahn-Dill-Bergland Süd eG gegründet worden, die zu einem Siebtel am Windpark beteiligt sei.

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