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„Ringtausch“ in Dautphetal: Bauhof zieht um

Tausch „Ringtausch“ in Dautphetal: Bauhof zieht um

Gemeinde kauft Ex-Steinseifer-Gelände und Kaldewei-Besitzungen. Firma weitet sich auf Bauhofgelände aus. Quasi ein Tauschgeschäft, bei dem alle Beteiligten profitieren, steht auf den Tagesordnungen der Ausschüsse und der Gemeindevertretung Dautphetals.

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Auf dem Betriebsgelände der ehemaligen Firma Steinseifer in Dautphe soll künftig der Bauhof der Gemeinde Dautphetal seine Basis finden.

Quelle: Gianfranco Fain

Dautphe. Wenn Anfang nächster Woche die Ausschüsse der Gemeindevertretung Dautphetals tagen, stehen einige Grundstückgeschäfte auf der Tagesordnung.
Die meisten Beteiligten gibt es bei einem Kauf- und Verkauf von Gelände, das einem Ringtausch gleichkommt, bei dem alle Beteiligten profitieren können. Die Gemeinde plant, das Gelände des ehemaligen Busunternehmens Steinseifer in Dautphe zu kaufen. Nach Gesprächen, die im vergangenen Jahr aufgenommen wurden, ist die Gemeinde laut Vorlage bereit, 329.000 Euro für die 5.415 Quadratmeter am Schnittpunkt der Bundesstraße 453 mit der Wilhelmshütter Straße zu bezahlen.

Die künftige Nutzung der Garagen- und Werkstattgebäude steht schon fest: Dort soll der gemeindliche Bauhof einziehen. „Vermutlich am Jahresende“, schätzt Hermann Henkel, Amtsleiter der Finanz- und Steuerverwaltung der Gemeinde, werde der Umzug über die Bühne gehen. Dies geht so zügig, weil „wesentliche Teile der Gebäude im vorhandenen Zustand genutzt werden können“. Auszuführen seien nur Modernisierungsarbeiten in den Sozialräumen sowie Arbeiten zur Gestaltung des Außengeländes und zur Einzäunung des Grundstücks, zu dem auch die Grünfläche und der Parkplatz gehören.

Zuzüglich der Modernisierungskosten betragen die Ausgaben somit 399 000 Euro. Die Gemeinde müsse jedoch im Nachtragshaushalt nur 29.000 Euro einplanen, sagt Henkel. Die insgesamt 6.613 Quadratmeter, die durch den Umzug des Bauhofes frei werden, veräußert die Gemeinde für 370.000 Euro an eine Firma, die das Gelände zur Betriebserweiterung benötigt.

von Gianfranco Fain

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