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Hinterland Rhön schüttet 80 Cent pro Aktie aus
Landkreis Hinterland Rhön schüttet 80 Cent pro Aktie aus
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17:03 08.06.2016
Jede Aktie bringt den Rhön-Teilhabern 80 Cent ein. Quelle: Philipp Lauer
Frankfurt

Beispiele seien etwa eine Datenbank für Hirntumore, um künftig noch stärker personalisierte Therapieverfahren anwenden zu können. In einem weiteren Projekt gehe es um eine umfassende Risiko- und Sicherheitsanalyse, die Standards für alle fünf Kliniken des Unternehmens, darunter die Uni-Kliniken Marburg und Gießen, etablieren soll.

Die Aktionäre folgten dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, wieder eine Dividende in Höhe von 80 Cent je Aktie auszuschütten. Aufgrund der Aktienanzahl in Höhe von 66,96 Millionen Euro entspricht dies einer Dividendensumme von 53,6 Millionen Euro.

Der Antrag der Marburger Kleinaktionärin Cordula von Brandis-Stiehl wurde erwartungsgemäß von der Hauptversammlung nicht mitgetragen. Die Ärztin, die fünf Aktien besitzt, hatte beantragt, dass der Vorstand einen „angemessenen Betrag für die wissenschaftliche Erforschung des Unterschieds zwischen einer stressgeführten Kommunikation und einem Miteinander in entspannter Atmosphäre zur Verfügung“ stellt.

Die Rhön AG will nach eigenen Angaben die Aktionäre auch künftig mit einer Ausschüttungsquote von über 60 Prozent am Unternehmenserfolg teilhaben lassen, sofern keine weiteren wertsteigernden Wachstumsoptionen realisierbar sind, etwa der Erwerb von Kliniken. Als Meilenstein bezeichnete Siebert die Inbetriebnahme der Partikeltherapieanlage in Marburg. Inzwischen wurden rund 50 Menschen dort behandelt.

von Anna Ntemiris