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Reitmeier und Erlemann sind „Innungsbetriebe des Jahres“

Auszeichnung Reitmeier und Erlemann sind „Innungsbetriebe des Jahres“

Bei der Herbstversammlung der Friseurinnung Marburg wurden mit Simone Reitmeier und Bernd Erlemann erstmals Meister mit dem Titel „Innungsbetrieb des Jahres“ ausgezeichnet.

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Nach der Ehrung stellten sich zum Foto (von links): stellvertretende Obermeisterin Martina Klein, Bernd Erlemann, Simone Reitmeier und Obermeister Rolph Limbacher.

Quelle: Klaus Böttcher

Kirchhain. „Wer über das Jahr viel für die Innung getan hat, soll dafür eine Anerkennung erfahren“, argumentierte der Obermeister der Friseurinnung Marburg Rolph Limbacher während der Herbstversammlung in Kirchhain. Ein oder mehrere Mitgliedsbetriebe könnten als „Innungsbetrieb des Jahres“ ausgezeichnet werden. Über die Einführung der Auszeichnung, über die dann jeweils der Vorstand entscheidet, ließ Limbacher dann abstimmen.

Bei einer Enthaltung wurde der Vorschlag angenommen und Limbacher konnte die vom Vorstand der Innung auserkorenen Betriebe gleich ehren. Simone Reitmeier leitet einen Salon in Stadtallendorf und ist Fachbereichsleiterin in der Innung. Sie hat die Modenschau in der Stadtallendorfer Stadthalle, bei der es um Frühjahrs- und Sommermoden ging, maßgeblich geplant und organisiert und dazu Zeit und Geld investiert. Dafür wurde sie als erste Friseurmeisterin mit dem Titel „Innungsbetrieb des Jahres“ ausgezeichnet. Auch im zweiten Fall der Auszeichnung wurde der Meister selbst geehrt. Bernd Erlemann betreibt in Kirchhain einen Friseursalon. Er wurde dafür ausgezeichnet, dass er es seinen drei Friseurinnen ermöglichte, an der Innungsfahrt teilzunehmen, obwohl er selbst verhindert war.

Bei der Wochenendveranstaltung in Köln, die auch eine Weiterbildung beinhaltete, stellten die drei Damen des Salons Erlemann die stärkste Gruppe. Vor den Innungsmitgliedern und Vertretern der Berufsschule referierte Gabriele Graf-Weber von der Innungs-Krankenkasse (IKK) über das Thema „Gesundheitsmanagement im Betrieb“. Sie ging auf die Vorteile und den Nutzen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein, beleuchtete das Angebot der IKK an die Handwerksbetriebe und zeichnete die Möglichkeiten der Innung auf. In einem zweiten Referat sprachen Heike Sauer und Jürgen Schneider als Beauftragte des Versorgungswerkes der Kreishandwerkerschaft Marburg über Kranken- und Betriebsversicherungen.

von Klaus Böttcher

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