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Reichtumsuhr zu Gast in Marburg

Diskrepanz zwischen arm und reich Reichtumsuhr zu Gast in Marburg

Um auf die wachsende Diskrepanz zwischen arm und reich in Deutschland aufmerksam zu machen haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kürzlich auf dem Marburger Marktplatz die „Reichtumsuhr“ aufgestellt.

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Die Reichtumsuhr stand auf dem Marburger Marktplatz. DGB und Verdi hatten sie dort positioniert.

Quelle: Sara Selzer

Marburg. Sie soll als Gegenstück zur Schuldenuhr vom Bund der Steuerzahler dienen. Die Uhr gaukle vor, dass die Bürger über ihre Verhältnisse leben, berichtete Ulf Immelt vom DGB. Dabei steige das Nettovermögen der privaten Haushalte konstant.

Momentan seien es mehr als sieben Billionen Euro. „Davon gehören vier Billionen Euro den reichsten zehn Prozent der Bevölkerung, während sich das Vermögen der ärmsten zehn Prozent im Minusbereich bewegt“, so der Gewerkschaftssekretär.

DGB und Verdi kritisieren, dass bei den Steuerreformen der vergangenen Jahre hohes Vermögen nicht angemessen besteuert wurde, während die Staatsschulden als Rechtfertigung dienten, Kürzungen im öffentlichen Bereich vorzunehmen. So habe die Landesregierung vor der Kommunalwahl eine Erhöhung der Mittel zur außerbetrieblichen Ausbildung versprochen, nach der Wahl sei diese jedoch gekürzt worden.

von Sara Selzer

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