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Hinterland Reichlich Müh' mit Federvieh
Landkreis Hinterland Reichlich Müh' mit Federvieh
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11:29 08.08.2011
Der Hahn - auf dem Themenfoto als Nationalsymbol Portugals - sorgt nicht immer nur für Freude. Im Hinterland wurden zwei Hähne über einen Zaun in einen Hühnerpferch geworfen. Foto: Miroslaw/www.pixelio.de Quelle: Miroslaw

Biedenkopf. Reichlich Arbeit bescherte den Beamten der Polizeistation Biedenkopf am Samstagmittag ein ungewöhnlicher Anruf aus Eckelshausen. Unbekannte hatten zur Mittagszeit zwei mit Ringen gekennzeichnete Hähne über den Zaun eines Bauernhofes in der Lahnstraße geworfen. Die ungebetenen Besucher sorgten im Anschluss in dem Hühnerpferch des Anwesens für reichlich Unruhe. Der betroffene Landwirt wandte sich nun hilfesuchend an die Beamten der Polizeistation in Biedenkopf. Mehrere Telefonate brachten keine erhellenden Erkenntnisse zur Herkunft der Tiere. Auch sah sich zunächst niemand in der Lage, die beiden Hähne aufzunehmen. Der betroffene Landwirt lieferte die Unruhestifter etwa zwei Stunden nach dem ersten Anruf mit dem Hinweis "Wir haben dafür keine Verwendung" in einem Karton kurzerhand bei der Polizei ab, die sich nun mit einer angemessenen Unterbringung der Hähne auseinandersetzen musste. Weitere Anrufe folgten und letztendlich erklärte sich das Tierheim in Cappel zur Aufnahme der Hähne bereit. Bei dem Federvieh handelt um "Goldhalsige Holländer Zwerghähne", die in diesem Jahr das Licht der Welt erblickten. Der Eigentümer der Hähne ist bis dato immer noch nicht bekannt. Hinweise bitte an die Polizeistation in Biedenkopf. Tel. 06461- 92950.

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