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Hinterland Rehasportler wenden sich von Therme ab
Landkreis Hinterland Rehasportler wenden sich von Therme ab
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19:23 08.10.2009
Hermann Kloske aus Lohra testet am ersten Öffnungstag das Tretbecken in der Lahn-Dill-Bergland-Therme. Die Rehasportler der BRSG Bad Endbach, zu denen Kloske nicht gehört, werden dagegen nicht das Angebot der Therme nutzen. Quelle: Rainer Waldinger

Bad Endbach. Mit der Parkinson-Gruppe kehrt nun schon die vierte Gemeinschaft, die im ehemaligen Bad Endbacher Bewegungsbad ihre Übungen machte, der neuen Lahn-Dill-Bergland-Therme den Rücken. Nach Informationen der OP entgehen der Gemeinde somit insgesamt annähernd 20.000 Euro sicherer Einnahmen pro Jahr.

„Das sehe ich nicht so“, sagt Bürgermeister Markus Schäfer. Seine Begründung: Eine der vier Gruppen, die des Tri-Flow Bad Endbach, habe schon im vergangenen Jahr nicht mehr in Bad Endbach trainiert, sondern in Dillenburg, wo es eine 50-Meter-Bahn gebe, und in Gladenbach. Zudem hätte man die für die Bedürfnisse der Triathleten benötigten zwei Bahnen in der Therme nicht sperren können.

Anders ist für die Mitglieder der Behinderten- und Rehasportgemeinschaft Bad Endbach nach vielen Jahren Sport im Bewegungsbad einiges. In ihrer Sitzung Ende September stimmten 48 von 70 Mitgliedern bei 6 Enthaltungen für einen Wechsel ins Gladenbacher Nautilust. Es geht darum, dass der 156 Mitglieder zählende Verein für seine drei Gruppen laut Uhsat nun statt 2,60 Euro 4,20 Euro pro Kopf zahlen sollte. Zudem sei den Reha-Sportlern die Nutzung der Dampfsauna untersagt. Deshalb sieht Uhsat im Verhalten des Bürgermeisters „eine Diskriminierung von Vereinen“ und will sich an Kommunalpolitiker bis auf Landesebene wenden.

von Gianfranco Fain

Mehr lesen Sie am Freitag in der gedruckten OP.

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