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„Regenbogen“ hat lange Tradition

Jubiläum „Regenbogen“ hat lange Tradition

Die evangelische Kindertagesstätte (Kita) „Regenbogen“ in Gladenbach besteht seit einem halben Jahrhundert.

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Leiterin Irene Hartmann zeigt das Gebäude der evangelischen Kita „Regenbogen“ in Gladenbach, das vor 50 Jahren gebaut und in 2004 durch einen Anbau erweitert wurde.

Quelle: Sophie Cyriax

Gladenbach. Seit einem halben Jahrhundert spielen und lernen Kinder in dem Gebäude im „Gässchen“ zwischen dem Haus der Diakoniestation und dem Kaufhaus „Bellersheim“.

Familienergänzende Erziehung im Vorschulalter gibt es in Gladenbach allerdings bereits seit 75 Jahren.

Die Kindergartenarbeit begann im alten kirchlichen Gebäude in der Schulstraße, der heutigen Straße „An der Martinskirche“. Bürgermeister Müller meldete am 23. April 1935 dem Landrat, dass vom 1. April an in Gladenbach ein Kindergarten bestehe. Eine Schwester als Kindergärtnerin und eine Helferin betreuten zunächst 57 Kinder. Zwei Jahre später übernahm die „Nationalsozialistische Volkswohlfahrt“ den Kindergarten in Gladenbach.

Von 1940 an bis zum Zusammenbruch des Nationalsozialismus fand Kindergartenerziehung im Haus in der Wilhelmstraße 8 statt, dem späteren Bürgermeisteramt.

Als 1945 amerikanische Truppen dieses Gebäude belegten, war die Kindergartenarbeit in Gladenbach vorerst beendet.

1946 wurde der Beschluss gefasst, einen kirchlichen Kindergarten zu betreiben und zunächst wieder das Gemeindehaus gegenüber der Kirche zur Verfügung zu stellen.

von Sophie Cyriax
und Hartmut Berge

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