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Regen beendet Meisterschaften: Letzte Ausfahrt findet Freitag statt

Heißluftballon Regen beendet Meisterschaften: Letzte Ausfahrt findet Freitag statt

Am Samstagabend blieben die Teilnehmer der deutschen und hessischen Meisterschaften aufgrund der schlechten Wetterbedingungen am Boden.

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Am Freitagabend stiegen die an den Meisterschaften der Heißluftballonpiloten teilnehmenden Teams zum letzten Mal bei dieser Veranstaltung in den Himmel auf und boten vom Marburg Tannenberg aus einen imposanten Anblick.

Quelle: Thorsten Richter

Gladenbach. Gegen 16 Uhr war Wettkampfleiterin Siegrid Ibes noch optimistisch: „Wir hoffen darauf, dass wir heute Abend zwischen den Regenschauern ein kurzes Zeitfenster erwischen, in dem wir starten können“. Als das Briefing, die Besprechung der Ballonfahrer, am Samstag um 17 Uhr im Haus des Gastes in Gladenbach begann, fing es allerdings an, in Strömen zu regnen.

Trotzdem blieben Veranstaltungsleiter Werner Hoffarth und die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes, Michael Noll und Bernd Fischer, weiterhin positiv gestimmt und sagten voraus, dass sich das Wetter gegen 18 Uhr – pünktlich zum geplanten Start – ändern werde. In einem Zeitfenster von eineinhalb bis maximal zwei Stunden sei es den Ballonfahrern dann möglich, zu starten.

Aufgrund der kurzen Zeitspanne sollten die Fahrer lediglich zwei Aufgaben lösen. Zum einen müssten die Teilnehmer eine Markierung möglichst nahe an einem vorgegebenen Zielkreuz abwerfen, zum anderen hätten sie die „Qual der Wahl“ gehabt, denn sie hätten sich unter vier möglichen Zielen eines aussuchen müssen.

„Wir haben versucht, die Aufgaben an die schwierigen Wetterbedingungen anzupassen. Geplant ist ein weiteres Briefing um 17.45 Uhr. Dann werden wir uns am Abflugplatz am Hainpark in Gladenbach treffen und eventuelle Änderungen vornehmen“, erklärte Ibes beim ersten Briefing um 17 Uhr.

Als die Ballonfahrer am Startplatz ankamen, regnete es immer noch und von der versprochenen Wolkenlücke war noch nichts zu sehen: „Vielleicht haben wir so viel Glück wie am Freitagabend, da ist die Wolkendecke auch aufgerissen, obwohl keiner damit gerechnet hat“, sagte Hoffarth optimistisch.

Als sich die Wetterlage bis 18.15 Uhr allerdings nicht gravierend änderte und das vorhergesagte Zeitfenster auf der Satelliten-Wetterkarte immer kleiner wurde, entschlossen sich Veranstalter, Meteorologen und Wettkampfleiterin, den Start abzusagen.

„Bislang konnten wir drei Fahrten und acht Aufgaben durchführen. Wir haben alle Lücken, die sich boten, optimal ausgenutzt und so das Beste aus der gegebenen Situation herausgeholt“, berichtete Ibes im Hinblick auf die vergangenen Wettkampftage.

Auch Hoffarth zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Wettkampfs: „Um eine gültige Wertung für eine Deutsche Meisterschaft zu bekommen, muss man mindestens zwei Fahrten mit fünf Aufgaben bewältigen. Diese Minimum-Anforderung
haben wir auf jeden Fall geschafft. Außerdem ist die Atmosphäre unter den Wettkampfteilnehmern sehr positiv“.

Darüber hinaus freute sich Hoffarth auch über die Zuschauer, die an den Wettkampftagen zu den Startplätzen der Ballonfahrer kamen, um den Massenstarts der bunten Ballone zuzusehen: „Am Donnerstagabend hatten wir etwa 700 Besucher – das hat uns alle sehr gefreut“, berichtete Hoffarth.

von Salomé Weber

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