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Protest bleibt beim VR-Vorstand ungehört

Protest bleibt beim VR-Vorstand ungehört

Günteroder sammeln 400 Unterschriften gegen die Schließung der Bankfiliale in ihrem Ort. Die Geschäftsstelle der VR Bank in Günterod wird voraussichtlich am Donnerstag, 12. November, zum letzten Mal ihre Türen öffnen.

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Die VR-Bank-Filiale in Günterod öffnet am 12. November zum letzten Mal. Die Filiale soll mit der in Bad Endbach zusammengeschlossen werden.

Quelle: Klaus Peter

Günterod. Ab dem 16. November wird die Zweigstelle mit der Geschäftsstelle in Bad Endbach zusammengelegt (die OP berichtete), heißt es in einem Schreiben, das den Kunden der VR Bank in Günterod zugegangen ist. Am Montagabend kamen deshalb zum zweiten Mal Günteroder Bürger und Mitglieder der Vertreterversammlung der VR Bank zusammen und zeigten sich verärgert über den Vorstand der VR Bank, der bisher Gespräche abgelehnt hatte.

In einem Brief vom 1. Oktober baten die Mitglieder der Vertreterversammlung den Vorstand der VR Bank zum ersten mal um ein Gespräch. Leider sei die Antwort bis heute ausgeblieben, sagte Harald Serth. Dafür wurden die Kunden mit einem zweiseitigen Schreiben, datiert vom 7. Oktober, über die Gründe informiert, warum die Filiale geschlossen wird. Darin heißt es unter anderem: „Die Anforderungen an eine zeitgemäße Geschäftsstelle haben sich in den letzten Jahren ständig erhöht. Dazu zählen unter anderem technische und räumliche Ausstattung, Öffnungszeiten, Beratungskompetenz und gesetzliche Auflagen.“

Um diesem Standard gerecht zu werden, sei eine Bündelung der Kräfte erforderlich, heißt es weiter. Serth bezeichnet das Schreiben als „Armutszeugnis“. Auch Volker Jakob fragt nach dem Vorteil für Kunden aus Günterod, wenn die Filiale geschlossen wird und sagte ironisch: „Jahrelang hat man uns eine eigene Geschäftsstelle zugemutet“. Unverständlich erscheint den Mitgliedern der Vertreterversammlung die Argumentation des Vorstandes.

von Ingrid Lang

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