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Produktivität und Qualität im Fokus

Novartis Produktivität und Qualität im Fokus

„Der Produktionsstandort Marburg muss sich im internationalen Wettbe­werb behaupten“, sagt der Pharmakonzern No­vartis. Mitarbeiteranpassungen gehörten dazu.

Marburg. Am Dienstag hatte die Novartis Vaccines and Diagnostics GmbH & Co. KG ihren derzeit rund 1.200 Mitarbeitern mitgeteilt, dass das Unternehmen im Zuge einer Produktivitäts-Initiative umstrukturiert werde und 41 Arbeitsplätze abgebaut werden müssten.

„Umstrukturierung heißt, dass wir weltweit alle Prozesse anschauen und diese verbessern“, erklärte das Unternehmen nun noch einmal. Außer der Produktivität stehe auch die Qualität im Fokus. Mit beidem müsse sich der Produktionsstandort Marburg im internationalen Wettbewerb behaupten.

Das neue Herzstück des No­vartis-Standortes in Marburg soll das Marburger Standortentwicklungs-Projekt (MARS) sein. Ob die dort bei Baubeginn geplanten zusätzlichen 60 Arbeitsplätze geschaffen werden, steht noch nicht fest: „Das Projekt werden wir Schritt für Schritt in Betrieb nehmen, einen Bereich nach dem anderen, mit den jeweils dafür benötigten Mitarbeitern“, teilte Novartis auf Nachfrage der OP mit.

Die beschriebene weltweite Produktivitäts-Initiative sei ein globales Projekt und nicht auf Marburg bezogen, also auch nicht auf die Inspektion der FDA, hieß es von Seiten des Unternehmens weiter.

Nach Informationen der OP schnitt der Marburger Pharmakonzern bei einer routinemäßigen aber unangekündigten Inspektion der Food and Drug Administration (FDA) – der amerikanischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel – kürzlich nicht so gut ab. Das enttäuschende Ergebnis habe zu einer Art „Schockwelle“ im Unternehmen geführt, berichteten No­vartis-Insider der OP.

von Katharina Kaufmann

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Umstrukturierungen

Bis Ende 2011 will die Novartis Vaccines and Diagnostics in Marburg 41 Arbeitsplätze streichen. Der Grund dafür sind Umstrukturierungen im Unternehmen.

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