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Preußler-Schüler begrüßen Inka Moritz als neue Rektorin

Schulleiterin Preußler-Schüler begrüßen Inka Moritz als neue Rektorin

Nach zwei kommissarischen Jahren übernimmt die „Power-Frau“ Inka Moritz das Leitungsamt nun ganz offiziell. Dafür trug ihr die Klasse M ein Liebeslied vor.

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Jutta Wagner (links) vom Staatlichen Schulamt übergibt Inka Moritz die Ernennungsurkunde und auch süße Wegzehrung für ihre neue Aufgabe.

Quelle: Sascha Valentin

Weidenhausen. Wenn eine Lehrerin von einer Klasse mit dem Lied „Ich liebe dich“ begrüßt wird, spricht das Bände über deren Beziehung zueinander. Inka Moritz weiß nun, wie man sich dabei fühlt.

Bei ihrer offiziellen Amtseinführung zur neuen Leiterin der Otfried-Preußler-Schule in Weidenhausen stimmten die Schüler der Klasse M am Freitag genau dieses Lied für sie an. Das Lob gab Moritz postwendend zurück: „Ohne euch würde ich diesen Job nur halb so gerne machen.“ Nach wie vor mache es ihr Spaß, zusammen mit den Kindern zu arbeiten und sich auch ein Stück weit von diesen inspirieren zu lassen.

Dasselbe gelte aber auch für das Kollegium, betonte die neue Rektorin: „Ich fühle mich in eurem Kreise unterstützt und verstanden.“ Eigentlich erledigt Moritz ihre Aufgabe als Schulleiterin bereits seit zwei Jahren - allerdings kommissarisch.

Dass sie das Amt nun auch offiziell übertragen bekommen habe, „bietet sowohl den Schülern, als auch den Lehrern ein Stück Sicherheit“, stellte Schulelternbeiratsvorsitzender Rainer Lachmann fest. Aber auch die anderen Lehrer lobten das kollegiale Miteinander und die Zusammenarbeit mit Moritz. Sie habe ein sicheres Gespür dafür, was an pädagogischer Arbeit nötig ist, um das Schiff auf Kurs zu halten, betonte Hannelore Friedemann, die sich auch an die Zeit vor neun Jahren zurückerinnerte, als Inka Moritz ihren Dienst in Weidenhausen antrat: „Damals habe ich schon gedacht: Was hat diese Frau für eine Power.“

Die langjährige Personalrätin Dorothee Engels betonte zudem, dass man sich unter der Führung Moritz‘ stets wertgeschätzt fühle, was Auftrieb bei der Arbeit verleihe.

Wie sehr geeignet die neue Schulleiterin für ihren Beruf ist, machte schließlich Jutta Wagner als Vertreterin des Staatlichen Schulamts deutlich, die auf verschiedene Ausbildungsstationen im Leben von Moritz einging. So habe diese unter anderem ein Praktikum in einer Klinik für psychosomatische Erkrankungen absolviert, war Telefonseelsorgerin in Berlin und hat in einer Justizvollzugsanstalt gearbeitet. Bei jeder Station habe Moritz auch etwa für ihre jetzige Aufgabe gelernt, sagte Wagner.

Aber auch die Schüler gratulierten ihrer neuen Schulleiterin. Neben Tänzen und Liedern hatten sie auch etliche persönliche Wünsche an sie gesammelt und diese an einer langen Wäscheleine quer durch die Aula aufgehängt.

von Sascha Valentin

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