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Preis für Bahngrundstücke steht fest

Kirchvers Preis für Bahngrundstücke steht fest

Der Beschluss zur Vergabe der Stromkonzession an die Stadtwerke Marburg lässt die BfB nicht ruhen.

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Die ehemalige durch Lohra führende Bahntrasse bietet die Gemeinde nun teilweise den Anliegern zum Kauf an. Der zum Teil schon zugewucherte Schotterstrang wird an einigen Stellen auch schon genutzt.

Quelle: Gianfranco Fain

Kirchvers. Für die Sitzung der Gemeindevertreter am Donnerstagabend in Kirchvers beantragte die BfB-Fraktion eine aktuelle Stunde. In dieser ging Fraktionschef Harald Rink nochmals auf den Befangenheitsbeschluss des Parlaments gegenüber einem BfB-Mandatsträger vor der Abstimmung zur Vergabe der Stromkonzession ein.

Diesen Beschluss bezeichnete Rink als „eklatante Ungleichbehandlung“ zu Lasten der BfB, da nie zuvor bei einem Mandatsträger die Befangenheit per Votum festgestellt wurde, sondern die Betroffenen immer nach eigenem Ermessen den Raum verlassen hätten.

Zur Konzessionsentscheidung stellte die BfB auch zwei Anfragen, die gegen Ende der Sitzung thematisiert wurden. Zu einer sicherte Bürgermeister Gaul eine schriftliche Antwort zu, obwohl die Anfrage zur Sitzung am 6. Oktober nicht termingerecht eingegangen und durch den Beschluss auch hinfällig sei, aber weil die BfB dies wünsche.

Die aktuelle Anfrage beantwortete der Gemeindevorstand dahingehend, dass eine weitergehende Vertragsverhandlung mit dem Konzessionsnehmer „obsolet“ sei, da beide Anbieter in ihren Verträgen eine „Meistbegünstigungsklausel“ vorgesehen haben. Das bedeute, dass von einer Gemeinde ausgehandelte bessere Vertragskonditionen automatisch auch für die weiteren Vertragspartner gelten würden.

Zudem, so die Antwort auf die zweite Frage, werde die Vertragsunterzeichnung mit den Stadtwerken gerade terminiert.

Im größeren Umfang wurden die Verkaufspreise für die „alte Bahntrasse“ im Ortsteil Lohra diskutiert. Der Gemeindevorstand hat nach Rücksprache mit dem Amt für Bodenmanagement in Marburg den Preis pro Quadratmeter auf 28 Euro festgelegt.

Hintergrund ist, dass der Bereich von der Eselsmühle bis zur Tischlerei Eidam als Misch- und zum Teil auch als Gewerbefläche verplant werden soll. Der Durchschnitt der Bodenrichtwerte aus der anliegenden Bebauung und der Acker- beziehungsweise Wiesenflächen sei als Preis herausgekommen.

Auf Anregung des Haupt-, Finanz- und Sozialausschusses soll sich die Vermarktung der Flächen nicht nur auf die direkten Anlieger beschränken, sondern auch den Nachbarn angeboten werden.

von Gianfranco Fain

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