Volltextsuche über das Angebot:

30 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Praktiker in Marburg wird zu „Max Bahr“

Restrukturierung Praktiker in Marburg wird zu „Max Bahr“

Knapp 120 der insgesamt 234 Praktiker-Filialen in Deutschland mit einer Verkaufsfläche von mehr als 5000 Quadratmetern sollen auf die ertragsstärkere Marke Max Bahr umgestellt werden. Auch Marburg gehört dazu.

Marburg. Es ist das „Projekt Zukunft“ und soll genau diese für rund 120 Praktiker-Märkte in Deutschland sichern: die Umwidmung in die höherwertige Konzern-Marke „Max Bahr“. „Max Bahr soll aus wirtschaftlichen Gründen zur Hauptvertriebslinie der Praktiker AG ausgebaut werden“, erklärt Pressesprecherin Sabine Naujoks diesen Schritt. Und: „Ja, auch Marburg ist betroffen.“

Der Praktiker-Markt im Marburger Norden soll allerdings erst im nächsten Jahr umgebaut und auf das Konzept Max Bahr umgestellt werden.

Die Umstellung der Märkte erfolgt nach Angaben Naujoks immer nach demselben Muster: Nach einem sechs bis acht Wochen dauernden Räumungsverkauf schließt der Praktiker-Markt für weitere etwa vier Wochen, in denen das äußere Erscheinungsbild, das Marktlayout, die Sortimente und Dienstleistungen an das neue Konzept von Max Bahr angepasst werden. Gleichzeitig erhalten die Mitarbeiter - in der Marburger Filiale sind es etwa 50, die auch alle übernommen werden sollen - intensive Schulungen.

„Bei Max Bahr setzen wir mehr auf Beratung und Service. Es gibt beispielsweise einen Pack-an-Max, der dem Kunden bei Tragen und Verladen der Waren hilft“, erklärt die Pressesprecherin, was den Unterschied zwischen Praktiker und Max Bahr ausmacht. Zudem gebe es mehr Marken und eine breitere Auswahl an Waren. „Die ersten Märkte, die umgestellt wurden, laufen erfolgreich. Das hoffen wir auch für Marburg“, ergänzt Naujoks.

Genaue Termine, wann in der Marburger Praktiker-Filiale mit dem Abverkauf und dem Umbau begonnen wird, stehen nach Angaben der Unternehmenssprecherin bislang nicht fest. Einzig, dass es 2013 werde, sei sicher.

Der Praktiker-Konzern hatte zuletzt tief rote Zahlen geschrieben. Mit dem Restrukturierungsprogramm „Projekt Zukunft“ und der damit einhergehenden Umrüstung von Märkten auf die Marke „Max Bahr“, die im Konzern als wirtschaftsstärker gilt, will die Aktiengesellschaft ihr Deutschlandgeschäft neu ausrichten und sanieren.

von Katharina Kaufmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland