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Hinterland Prävention als wichtiger Schutz
Landkreis Hinterland Prävention als wichtiger Schutz
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16:50 02.05.2016
Dr. Helmut Hesse (von links), Andrea Schroer, Dr. Thomas Spies und Elke Siebler stellten das Programm vor. Quelle: Rike Werner
Marburg

„Wir freuen uns, diese Aktion zu unterstützen. Impfen ist ein Thema, das schon fast politisch diskutiert wird“, sagte Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD). „Ich finde impfen immer besser, als nicht impfen. Es gibt eine Reihe von Impfungen, die für Erwachsene essenziell sind“, erklärte Spies.

„Kurzer Pieks – langer Schutz“, fasste Dr. Hartmut Hesse, Vorsitzender von „Prima“, die Vorteile des Impfens zusammen. „Wir wollen, gemeinsam mit der Stadt, die Bevölkerung gesundheitlich betreuen“, meinte Hesse.

Besonders zufrieden zeigte er sich über den Erfolg der Impfaktion der Ärztegenossenschaft im vergangenen Jahr. Die Aufklärungen über die Humane Papillomaviren-Impfung für junge Mädchen und Frauen habe einen großen Fortschritt gemacht. „Es war unser Anliegen, dass die Impfzahlen erhöht werden. Wir haben es geschafft, die Impfrate um mehr als das Doppelte zu steigern“, sagte Hesse.

Neben der Zusammenarbeit mit Apotheken und Stadt wird die Aktion „Prima Impf-Check“ auch vom Landkreis unterstützt. „Es ist wichtig, alle zehn Jahre den Impfschutz zumindest zu überprüfen“, betonte Andrea Schroer vom Fachbereich Gesundheit des Landkreises.

Während Grundschulkinder durch die Vorsorgeuntersuchungen meist „top geimpft“ seien, gebe es besonders bei der Gruppe der 18- bis 60-Jährigen Handlungsbedarf. „Wir haben viel Aufklärungsarbeit zu leisten“, sagte Schroer und betonte, dass es vor allem wichtig sei, die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten aufzufrischen.

von Rike Werner