Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland Polizei sucht Brandstifter der Scheunenbrände
Landkreis Hinterland Polizei sucht Brandstifter der Scheunenbrände
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:18 12.08.2013
Mehr als 40 Feuerwehrleute waren am Samstag im Einsatz. Die Löschungsarbeiten waren schwierig.Foto: Anna Ntemiris
Marburg

Da die Kriminalpolizei Marburg von Brandstiftung ausgeht, sucht sie Zeugen. Vom Wohngebiet Wehrshausen führt ein Trampelpfad an die Rückseite des Anwesens im Wald, bei dem am Samstag gegen 15 Uhr ein Feuer ausbrach. Die Kripo will wissen: Wer sah im Wald oder in der Nähe des ehemaligen Gärtnereigeländes Personen oder Fahrzeuge? In dem großen früheren Wirtschaftsgebäude waren Abfälle und Schrott, unter anderem alte Fahrzeuge und ein Bagger, gelagert (die OP berichtete). Alles wurde durch das Feuer zerstört.

Ob die Gegenstände legal gelagert waren, steht nach Informationen der OP nicht fest - zum Teil, weil viele gänzlich zerstört wurden. Im Juni war der Besitzer des Geländes wegen illegaler Abfallentsorgung zu einer Geldstrafe verurteilt worden (die OP berichtete).

Er hatte damals vor dem Marburger Amtsgericht erklärt, dass die Abfälle von Unbekannten, die sich Zutritt zu seinem Grundstück verschafft hätten, stammen. Die Polizei bestätigte gestern auf Anfrage der OP, dass der Besitzer des Anwesens an der Kreisstraße, an der so genannten Blauen Pfütze, der gleiche Mann ist, bei dem eine andere Halle im Oktober vergangenen Jahres gebrannt hatte.

In der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober 2012 brach damals Feuer in der Brunnenstraße im Stadtteil Marbach aus. Auch damals entstand ein hoher Sachschaden. „Auch im Oktober muss es sich um Brandstiftung gehandelt haben. Es gibt aber in beiden Fällen keine Tatverdächtigen. Daher suchen wir Zeugen, die Hinweise geben können“, erklärte Polizeisprecher Martin Ahlich im OP-Gespräch.

Hinweise an die Kripo Marburg, Tel. 06421/406-0.

Standortgegner in Holzhausen genießen ihren Sieg vor dem Verwaltungsgericht zum Baustopp auf Hilsberg

11.08.2013
Hinterland Hauptkommissar Detlef Reckewell - Schutzmann Reckewell nimmt Abschied

Nach 44 Dienstjahren, davon die letzten 7 als Stationsleiter in Biedenkopf, geht der Erste Polizeihauptkommissar Detlef Reckewell morgen in den Ruhestand.

14.08.2013

Einen Tag wühlte der Bagger am vorgesehenen Windrad-Standort 1 auf dem Hilsberg, doch die Arbeiten zur Ausschachtung für das Fundament wurden am Freitag nicht mehr fortgesetzt. Ein Verwaltungsgerichtsbeschluss dehnt die freiwillige Arbeitspause am Freitag bis zum Ende der Brutzeit aus.

09.08.2013