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Politischer Besuch aus Bayern

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Der bayrische Innenminister und CSU-Politiker Joachim Hermann sprach im Bürgerhaus Dautphe über Innere Sicherheit und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die gesamte Nation.

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Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Inneren, sprach in Dautphe über die innere Sicherheit, Feuerwehren und das Technische Hilfswerk.

Quelle: Tobias Hirsch

Dautphe. Die Tische sind blau-weiß eingedeckt, aus den Lautsprechern dröhnt Blasmusik. Zünftig kommt es daher, das Bürgerhaus in Dautphe. Während drinnen Krawatten zurecht gerückt werden, fährt draußen eine schwarze Limousine vor. Erst steigen Zwei-Meter-Hünen in schwarzen Anzügen, dann der bayerische Staatsminister Joachim Herrmann aus – mit sieben Minuten Verspätung.

Der Staatsminister ist die Art von Bayer, die ihren Akzent mit Stolz auf der Zunge tragen. Sein „Grüß Gott“ passt ebenso in das Bild eines Vorzeigebayern wie sein gesunder Patriotismus. Hermann ist mit einem klaren Auftrag nach Dautphe gekommen: Er soll über die innere Sicherheit im Lande referieren. Für den Vater dreier Kinder eine Herzensangelegenheit – zumal Sicherheit in seinem Leben eine besondere Rolle spielt. Auch nach Dautphe reist er nicht ohne den Staatsschutz.

„Sicherheit ist ganz entscheidend dafür, dass die Menschen Freiheit genießen können. Aber 100-prozentige Sicherheit kann es nie geben. Verbrechen gibt es seit Kain und Abel. Restlos beseitigen werden wir sie sicher niemals“, gibt sich Herrmann keiner Illusion hin.

Herrmanns Blick bleibt auf einer Gruppe junger Mitglieder des technischen Hilfswerks (THW) und der örtlichen freiwilligen Feuerwehr haften. „Das Engagement in solchen Rettungsorganisationen ist etwas besonderes. Tag und Nacht einsatzbereit sein, das eigene Leben in Gefahr bringen – das ist etwas anderes, als Schriftführer beim Kaninchenzuchtverein zu sein“, so der CSU-Politiker.

von Marie Lisa Schulz

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