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Hinterland Platzverhältnisse sind ausgereizt
Landkreis Hinterland Platzverhältnisse sind ausgereizt
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18:26 15.12.2013
Ganz offensichtlich verstanden es alle Chöre und Bläser, die „Freude“ in die Herzen der Zuhörer zu singen und zu spielen. Quelle: Klaus Peter
Günterod

Zum sechsten Mal veranstalteten die Günteroder Landfrauen ein Weihnachtskonzert, in dem zum ersten Mal ein Bläserensemble des Musikvereins Bad Endbach neben der Singgruppe der Landfrauen, der Kirchenchor der Evangelischen Kirchengemeinde, der Chor der Freien evangelischen Gemeinde, der Männergesangverein „Eintracht“ 1878 Günterod, der Männerchor der Christlichen Versammlung mitwirkte.

Einmal aus dem hektischen Alltagsbetrieb herunterkommen und sich einstimmen lassen auf das bevorstehende Weihnachtsfest, dazu solle dieses Konzert dienen, so stellte es Gerlinde Wagner, Vorsitzende der Landfrauen heraus, freute sich über die überaus zahlreichen Zuhörer und begrüßte als Ehrengäste Bad Endbachs Bürgermeister Markus Schäfer, Pfarrerin Anke Böhm sowie Ortsvorsteher Jörg Jakob.

Bürgermeister Schäfer sprach die Besinnlichkeit im Advent an, die von großer Bedeutung sei, da der Alltag oft ganz anders aussehe. Sein Dank galt allen Mitwirkenden, die sich mit viel Herzblut für das Gelingen eines solchen Konzertes engagieren. Ortsvorsteher Jörg Jakob bezeichnete die Landfrauen als die „Perlen des Ortes“, die Günterod brauche.

Mit dem Choral „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ eröffnete das Bad Endbacher Bläserensemble unter der Leitung von Michael Werner dieses Konzert und sorgte im weiteren Verlauf mit „Trumpet Voluntary“, „Tochter Zion“, den festlichen Chorälen „Wach auf mein Herz“ von Johann-Sebastian Bach, der vierstimmigen Fassung „Nun danket alle Gott“ sowie dem dreistimmigen Satz „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ immer wieder für Gänsehautfeeling.

Die Singgruppe der Landfrauen, die sich in nur vierwöchigen Übungen unter der Leitung von Erich Loh auf dieses Konzert vorbereitet hatte, kündigte mit „Frohe Kunde“ die Weihnachtsbotschaft an, folgte mit „Weihnachten“ den Hirten zu der Krippe nach Bethlehem, besang das „Licht in der Nacht“ und ließ letztendlich den „Weihnachtsstern“ aufleuchten.

Zunächst dem Jahresverlauf folgend trug der Kirchenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Günterod unter der Leitung Gustav Raab mit „Das Laub fiel von den Bäumen“ adventliche Gedanken vor, gab der Freude Ausdruck mit dem Satz „Der alte Bund wird neu“ und besonders mit „Freude, Freude macht sich breit“. Mit dem Kanon für drei Stimmen „Machet die Tore weit“ führte der Chor weiter mit einem russischen Volkslied „In die dunkle Nacht des Stalles“ und stellte mit der Briegel-Kantate unter Begleitung von Bläsern den „Einzug Christi und Hosianna“ in einem wunderbaren Klangkörper heraus. Der Chor der Freien evangelischen Gemeinde unter dem Dirigat von Alfred Bastian und mit instrumentaler Begleitung durch Gitarren, Bratschen sowie Piano sorgte mit dem „Gloria“, „Ein Stern strahlt in die Weite“ und „In Bethlehem vor langer Zeit“ für überaus beeindruckende Vorträge, die ihre Fortsetzung im zweiten Block mit „Wir grüßen Dich, der zu uns kommt“, „Nun singet und seid froh“ sowie „Warum bleibst Du in der Angst“ fanden.

Auch das Lieblingslied des Bürgermeisters erklingt

Von der „Freude“ zu berichten, das sei das Anliegen des siebenköpfigen Männerchors der Christlichen Versammlung, berichtete Achim Hinder, was mit „Er ist König“, „Er kommt bald“, Freue Dich Welt“ und „Kommet doch her zu mir“ überaus gelang. Der Männergesangverein „Eintracht“ 1878 Günterod (Leitung Erich Loh) hatte seine Liedblöcke unter die Überbegriffe „Licht und Liebe“ gestellt und eröffnete mit „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Sind die Lichter angezündet“ und „Das Licht“.

Nicht zuletzt verbreitete sich Nostalgie bei dem Vortrag „Weihnacht in den Bergen“, „Weihnachtsglocken“ und dem „Trommellied“, dem Lieblings- und Wunschlied von Bürgermeister Markus Schäfer, dem der Gesangverein Rechnung trug. Mit dem gemeinsamen Weihnachtslied „O du fröhliche, o du selige“ klang das annähernd dreistündige Konzert aus, bei dem mit etwa 80 Mitwirkenden und 120 Zuhörern die Platzverhältnisse im Dorfgemeinschaftshaus mehr als ausgereizt waren.

von Klaus Peter

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