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Pläne zeigen Weg zum Dorftreffpunkt

Dorferneuerung Pläne zeigen Weg zum Dorftreffpunkt

Projektgruppen entwarfen Möglichkeiten zu baulichen Änderungen sowie des Betriebs eines Dorfcafés.

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Henning Plitt (von links), Patrick Voyé und Ingrid Korn diskutierten mit den Mitgliedern des Arbeitskreis Dorferneuerung Weipoltshausen über die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses als Treffpunkt.

Quelle: Anita Ruprecht

Weipoltshausen. Nachdem sich der Arbeitskreis Dorferneuerung im November neu fand und kleinere Arbeitsgruppen bildete, trafen sich die gut 30 Weipoltshäuser Bürger des Arbeitskreises unter Leitung von Ortsvorsteher Patrick Voyé im Dorfgemeinschaftshaus um erste Ergebnisse vorzustellen.

Henning Plitt vom gemeindlichen Bauamt und Ingrid Korn vom Fachbereich ländlicher Raum des Landkreises standen dem Arbeitskreis mit fachlicher Unterstützung zur Seite. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Bau“ hatten die Pläne gesichtet und mit Plitt besprochen. Sie würden gern die Mauern des ehemaligen Sparkassenraums und die Trennwand zur Garage herausnehmen und zu einem Raum gestalten. Das Garagentor soll durch ein großes Fenster ersetzt werden und den gesamten Sanitärbereich würden die Mitglieder der Arbeitsgruppe gern neu machen.

Der neue Treffpunkt mit Dorfcafé, der im Dorfgemeinschaftshaus entsteht, soll gemäß den Wünschen der Arbeitsgruppe barrierefrei gestaltet werden. Für die vorgesehene Trennwand im Saal sollen zwei Schienen installiert werden, sodass eine flexible Aufteilung des Raums möglich ist. Das Haus soll nach Vorstellung der Gemeinde eine Außenisolierung erhalten.

Andreas Scholz von der Arbeitsgruppe „Management“ stellte einige Zahlen zum neuen Dorfcafé vor, schränkte aber ein, dass solche Berechnungen letztendlich vom Nutzungskonzept abhängig seien. Für die Erstausstattung des für etwa 50 Personen ausgelegten Cafés würden rund 25000 Euro benötigt, für den laufenden Betrieb des knapp 60 Quadratmeter großen Cafés entstünden Kosten von monatlich 650 Euro.

Patrick Voyé und Gudrun Werding stellten die Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Nutzungskonzept und Betriebsvertrag“ vor. Weipoltshausen benötige ein starkes Team das für den Betrieb des Café’s verantwortlich zeichne, erklärt Voyé.

Bisher gab es einen Kultur- und Freizeitverein in Weipolts­hausen, der aus Vertretern aller Vereine bestand. In seiner jetzigen Form könne der Verein das Café nicht übernehmen, sagte Klaus Debus. Es wurde über die Neugestaltung dieses Vereins nachgedacht, sodass er verantwortlich für den Betrieb des Cafés und letztendlich für einen Betriebsvertrag mit der Gemeinde zeichnen könne.

von Anita Ruprecht

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