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Pilzwald wird wieder aufgebaut

Nach Zusammenbruch Pilzwald wird wieder aufgebaut

Nach dem Einsturz im Oktober 2012 soll die Kunstskulptur „Pilzwald“ in Bad Laasphe wieder aufgebaut werden.

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So sah der „Pilzwald“ nach der Fertigstellung im Juni 2012 aus. Im Oktober wurden Teile der Skulptur durch Windböen zerstört. Voraussichtlich im April dieses Jahres wird der „Pilzwald“ wieder aufgebaut werden.Fotos:Klein/Privat

„Bad Laasphe legt los“ lautete das Motto, unter dem im Juni 2012 eine ganze Reihe verschiedener Kunstprojekte in der Lahnstadt auf die Beine gestellt wurden. Mehrere Künstlergruppen waren tagelang in Bad Laasphe unterwegs, schufen vorübergehende und dauerhafte Kunstwerke. Vielfach schauten Bürger aus Bad Laasphe und dem Hinterland den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter. So auch, als die Bonner Künstlergruppe „beispielhaft.com” im Laaspher Rathausgarten einen besonderen Blickfang errichtete: Den „Pilzwald”, eine imposante Konstruktion aus insgesamt 5000 Dachlatten und 35000 Schrauben aus der Produktion des Wittgensteiner Unternehmens Ejot. Vor etwa drei Monaten brach ein Teil der Skulptur zusammen.

Wurde der „Pilzwald“ anfangs von einigen Laaspher Bürgern skeptisch beäugt, so entwickelte er sich in der kurzen Zeit seines Bestehens mehr und mehr zu einem beliebten Aufenthaltsort und eignete sich als Fotomotiv. Auch nachts zog die Skulptur viele Faszinierte an, die das Wechselspiel von Licht und Schatten bestaunten.

Groß war das allgemeine Bedauern, als heftige Windstöße im Oktober Teile der Skulptur zum Einsturz brachten. Doch ein Wiederaufbau steht bevor, wie die Tourismus, Kur und Stadtentwicklung (TKS) Bad Laasphe mitteilt.

Voraussichtlich im April werden die Künstler von „beispielhaft.com“ erneut nach Bad Laasphe reisen, sagte TKS-Geschäftsführerin Nicole Habich-Pfeifer auf Anfrage der OP. Derzeit seien die Mitglieder von „beispielhaft.com“ noch mit anderen Projekten beschäftigt, unter anderem in Ägypten.

Die TKS weist darauf hin, dass in Sachen Aufbau nicht nur Helfer, sondern auch Spender gefragt seien, da auch Kosten für die Entlohnung, Verpflegung und Unterbringung der Künstler anfallen.

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