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Peter Gade: ein Visionär und Vordenker

Nachruf Peter Gade: ein Visionär und Vordenker

Im Alter von 55 Jahren verstarb am Montag nach schwerer Krankheit der Unternehmer Peter Gade aus dem Kirchhainer Stadtteil Großseelheim.

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Peter Gade starb am Montag im Alter von 55 Jahren.

Quelle: Privatfoto

Großseelheim. Er war ein Visionär und Vordenker, beschreiben ihn seine Kollegen. Aus dem mehr als 100 Jahre alten Malerbetrieb Wilhelm Gade, den er von seinem Vater übernommen hatte, machte Peter Gade die Firma Gade plus Partner - einen Verbund von elf Unternehmen aus den Bereichen Bau, Handwerk und Dienstleistung.

Nach seiner Krankheitsdiagnose zog sich Gade aus dem aktiven Tagesgeschäft des Unternehmens zurück, stand den Betrieben aber noch beratend zur Seite. Zudem ließ er es sich nicht nehmen, seine Projekte - zuletzt der Umbau der alten Schule in Kirchhain zu barrierefreien Wohnungen - weiter zu verfolgen.

Engagiert war Peter Gade auch in seinem Heimatort Großseelheim. Über die Maßen setzte er sich für das Dorf ein, machte sich unter anderem für den Bau der Biogasanlage stark und unterstützte sämtliche Vereine im Ort. Sportlich aktiv war er bis zuletzt bei der "Dritten" des Tischtennisvereins Großseelheim.

Auch in der Innung der Maler und Lackierer Marburg engagierte sich Peter Gade. Von 1990 bis 1996 war er zweimal Beisitzer im Innungsvorstand.

Freunde und Bekannte beschreiben Peter Gade als Familienmensch und innovativen Unternehmer, der immer einen Blick dafür hatte, was gebraucht wurde, und der zugleich immer Mensch geblieben war.

von Katharina Kaufmann

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