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Partikeltherapie: Kreistag macht Druck

Marburg Partikeltherapie: Kreistag macht Druck

Die Linke legte dem Kreistag einen Dringlichkeitsantrage zur Partikeltherapie vor. Koalition und SPD stellten einen Alternativantrag, der einstimmig verabschiedet wurde.

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Setzt sich in einer Resolution für die Partikeltherapie in Marburg ein: der Kreistag.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Die Rhön AG soll ihrer vertraglichen Verpflichtung zur Errichtung und zum Betrieb einer Anlage für die Partikeltherapie nachkommen. Das Wohl der Patienten muss im Mittelpunkt stehen.“

So lautet der Text eines Resolutionsantrags, den CDU, Grüne und Freie Wähler vorlegten und dem sich die SPD anschloss, nachdem die Linke das Thema Partikeltherapie als Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung gebracht hatte.

Hinter den Alternativantrag stellten sich schließlich alle Fraktionen gemeinsam und brachten ihn einstimmig auf den Weg, nachdem die Linke ihren Ursprungsantrag zurückgezogen hatte.

Die Antragsteller erklären, dass im Zuge der Privatisierung des Uniklinikums zwischen dem Land und der Rhön AG ein Konsortialvertrag geschlossen wurde. Im Paragraf 15 sei zu lesen, dass die Gesellschaft dazu verpflichtet ist, bis spätestens zum 31. Dezember 2012 eine Partikeltherapieanlage zu errichten und zu betreiben.

von Carina Becker und Götz Schaub

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Hinterlandausgabe der OP und bereits am Mittwochabend auf Ihrem iPad.

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UKGM

Die Rhön-Klinikum AG und die "HIT Betriebs GmbH" am Universitätsklinikum Heidelberg wollen gemeinsam und in Kooperation mit dem UKGM das Partikeltherapiezentrum (PTZ) in Marburg betreiben. Das gab UKGM-Chef Martin Menger am Dienstagabend in seiner Neujahrsrede bekannt. Das Marburger Uni-Klinikum veranstaltete mit dem Fachbereich Medizin den Neujahrsempfang, zu dem rund 150 Gäste kamen.

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