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Parlament will weitere Informationen

Ortsumgehung B253 Parlament will weitere Informationen

Zwei Ausschüsse sollen einen Fragenkatalog an das ASV Marburg erstellen: Die Vertreter des Gemeindeparlaments Breidenbach diskutierten die Trassenführungen zur geplanten Ortsumgehung B 253 Breidenbach.

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Einstimmig bei einer Enthaltung stimmte das Parlament dem SPD-Antrag zu, der auf die Anschlussplanung der Umgehungsstraße B 253 abzielt.

Quelle: Klaus Peter

Breidenbach. Parlamentschef Ulrich Seibel begrüßte am Donnerstagabend auch einige Zuhörer, die sich hauptsächlich für den Tagesordnungspunkt „Trassenkorridor für die Ortsumgehung B 253“ interessierten. Auf Empfehlung von Bürgermeister Werner Reitz wurde der Tagesordnungspunkt „Beratung und Beschluss über den Trassenkorridor für die Ortsumgehung B 253 Breidenbach“ nochmals beraten. Reitz erläuterte, dass zu diesem Thema noch Informationsbedarf bestehe. Darauf hätten auch die beiden Ausschüsse, Haupt- und Finanz- sowie Bau- und Planungsausschuss, hingewiesen.
Das Thema „Ortsumgehung“ beschäftige zwar schon lange das Parlament, dennoch müsse es gemeinsam mit den Bürgern sachlich erörtert werden. Die Bürgerinitiative fordere eine funktionierende Ortsumgehung bei Einhaltung der Schutzverordnungen, und der Ortsbeirat Breidenbach habe sich für eine Trassenführung ausgesprochen, die am weitesten von der Ortslage entfernt verlaufe, führte der Bürgermeister aus.
Reitz stellte die drei Trassenführungen nochmals vor, die, wie er sagte, alle mehr oder weniger problematisch seien, wobei die Trassenführung I vermutlich die wenigsten Probleme bereiten würde. Bei der Vorstellung der drei Trassen anlässlich der Bürgerversammlung vor wenigen Wochen durch das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) seien noch Fragen offen geblieben, die geklärt werden müssten und deshalb sollten die Fachausschüsse nochmals beraten, fügte Reiz an.
Der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses, Gunther Schmidt, betonte, dass der Ausschuss zu dem Schluss gekommen sei, dass insbesondere die Vertreter der CDU-Fraktion für eine Entscheidungsfindung nicht ausreichend informiert seien. Die Trassenempfehlung seitens des ASV Marburg scheine dem Ausschuss an verschiedenen Punkten nicht schlüssig zu sein. Bürgermeister Reitz habe in der Ausschusssitzung auf die Forderung des Sprechers der Bürgerinitiative, Dr. Udo Schneider, hingewiesen, den Planungsauftrag an das ASV zu verändern. Seitens des ASV sei aber unmissverständlich dargelegt worden, dass keine weiteren Planungen infrage kommen, wenn sich die Gemeinde Breidenbach gegen die Vorzugsvariante I ausspreche.
Auch der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Peter Schneider (SPD), betonte, dass aufgrund der noch nicht beantworteten Fragen zu diesem Thema der Ausschuss vorschlage, dass eine gemeinsame Sitzung der beiden Ausschüsse in den nächsten zwei Wochen erfolgen solle, wobei dann ein Fragenkatalog erstellt werden und den das ASV beantworten solle. Erst danach will die Gemeindevertretung die Trassenführung beschließen.
Einstimmig, bei einer Enthaltung, befürworteten die Parlamentarier den Antrag der SPD-Fraktion, der die sofortige Anschlussplanung der Umgehungsstraße B 253 mit Blick auf die Anbindung der L 3049 nach Wolzhausen fordert. Dass die Planung des Anschlusses nicht gleichzeitig mit der Umgehung der B 253 vonstatten gehen kann, darüber waren sich die Beteiligten einig. Dies ist im Wesentlichen damit begründet, dass der Bauträger für die Umgehung B 253 der Bund, für den Anschluss der L 3049 das Land Hessen ist.

von Klaus Peter

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