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Weitershäuser kämpfen für Tempolimit

Ortsbeirat Weitershausen Weitershäuser kämpfen für Tempolimit

Der Ortsbeirat spricht sich einstimmig für die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeigetafel. Sie soll zur Geschwindigkeitsreduzierung beigetragen.

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Seit etwa einem Monat stehen bemalte Figuren an den vier Ortseingängen, um die Verkehrsteilnehmer zu langsamerem Fahren zu animieren.

Quelle: Klaus Peter

Weitershausen. Mit der Aufstellung von vier Figuren an den vier Ortseingängen hatte das Gremium Ende Mai bereits Akzente für ein Tempolimit gesetzt. Die anzuschaffenden Geschwindigkeitstafel könnte im Wechsel an den vier Ortseingängen aufgestellt werden, sagte Ortsvorsteher Werner Grosch. Mit diesem Wunsch sei er in der Hauptversammlung des Bürger- und Kulturvereins auf offene Ohren gestoßen.

Auch andere Stadtteile hätten­ Interesse, eine solche Tafel ­anzuschaffen, sagte Grosch. Dann bestünde die Möglichkeit, mit den Stadtteilen zusammen mehrere solcher Geräte zu kaufen und so den Preis zu reduzieren. Die Kosten für eine Anzeigetafel bezifferte Grosch auf etwa 2000 Euro. Die Jagdgenossen, er selbst und zwei Privatleute wollten dieses Projekt ­finanziell unterstützen.

Die Verkehrsschau habe leider­ nur einen einzigen Wunsch des Ortsbeirats auf eine 30-Kilometer-Zone berücksichtigt. Dies sei im Bereich der Kreisstraße 101 und dem dortigen Engpass geschuldet.

Diskutiert wurde auch die Situation der Landes-, Kreis- und Ortsstraßen. Grosch berichtete,­ dass er Hessen Mobil auf den maroden Zustand der verschiedenen Straßen schriftlich aufmerksam gemacht habe. Auch die Hardtstraße und die Nesselbrunner Straße bedürften eventuell einer grundhaften Sanierung. Aus Kostengründen sei es vielleicht auch möglich, den alten Belag abzufräsen und durch einen neuen zu ersetzen.

Landesstraße wird 
nicht vor 2020 saniert

Auf den maroden Zustand der „Hardtstraße“ habe der Ortsbeirat bereits seit 2011 hingewiesen. Ob die „Hardtstraße“ geflickt werden könne, das müsste geprüft werden. Hessen Mobil habe der Stadt Gladenbach mitgeteilt, dass nach einer Bewertung vieler maroder Straßen im Kreisgebiet die Landesstraße frühestens nach 2020 saniert werden solle.

Das Gremium befasste sich auch mit einem Schreiben der Stadt, das auf Baulücken in ­Weitershausen hinwies. Wie der Ortsvorsteher dazu berichtete, seien realistisch nur noch zwei bis drei Bauplätze in Privatbesitz vorhanden. Die Stadt habe vor geraumer Zeit Bauerwartungsland für 20 bis 25 Bauplätze angekauft.

Weil die Bevölkerungszahl rückläufig sei, müsse überlegt werden, ob nicht ein Teil dieses Bauerwartungslandes als Bauplätze erschlossen werden könne, sagte der Ortsvorsteher. So solle auch jungen Menschen die Möglichkeit geben werden, ihre Bauwünsche umzusetzen. Letztlich wurde die Diskussion auf die kommende Sitzung des Ortsbeirates vertagt.

  • Der Ortsvorsteher ruft die Weitershäuser Vereine dazu auf, sich am „Tag der Region“ am 1. Oktober in Gladenbach einzubringen.

von Klaus Peter

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