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Kontakt zu Investor und Windradgegnern

Ortsbeirat Mornshausen/S. Kontakt zu Investor und Windradgegnern

Der Ortsbeirat Mornshausen will keine Windenergieanlagen in der Gemarkung haben.

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Die Mornshäuser wehren sich gegen den Bau von Windrädern auf ihrem Gebiet.

Quelle: Luise / pixelio.de

Mornshausen/S. Ortsvorsteherin Margarete Kuhrt informierte ihre Kollegen in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats über eine Abstimmung im Gladenbacher Parlament zu dem Thema. Die Abgeordneten hatten sich mit 17:13 Stimmen, bei vier Enthaltungen, dafür ausgesprochen, dass die Stadt auch künftig eigene Flächen für den Bau von Windrädern zur Verfügung stellt ( OP berichtete). So wie zuletzt in Rachelshausen, wo Flächen an die Investoren verpachtet wurden. Kuhrt betonte, sie habe dagegen gestimmt.

Der Teilregionalplan Energie Mittelhessen weist zwei weitere Gebiete aus, auf denen Windkraftanlagen errichtet werden könnten: zwischen Diedenshausen, Sinkershausen, Bellnhausen und Herzhausen sowie zwischen Mornshausen, Erdhausen, Rodenhausen und Seelbach. Auf den aktuellen Karten konnte der Ortsbeirat allerdings nur die ungefähre Lage der Grundstücke ausmachen. Daher will sich der Ortsbeirat an die Verwaltung in Gladenbach und wenden, um genauere Pläne mit den Vorranggebieten für Windenergie zu bekommen. Anschließend soll eine Wanderung für alle Mornshäuser zu den Flächen angeboten werden.

Büro plant Ausbau der Ludwig-Runzheimer-Straße

Auch will der Ortsbeirat den Investor einladen, der an der Grenze zur Mornshausen in der Gemarkung Lohra einen Windpark plant. Die Bauherren sollen in einer öffentlichen Sitzung allen interessierten Bürgern ihr Vorhaben vorstellen. Darüber hinaus sucht der Ortsbeirat Kontakt zu Windkraftgegnern in der Gemeinde Lohra, um mit ihnen eventuell gemeinsame Aktionen zu planen.

Ein weiteres Thema der Sitzung war der vorgesehene Endausbau der Ludwig-Runzheimer-Straße. Nach Auskunft von Bauamtsleiter Ulrich Weber erarbeitet derzeit ein Planungsbüro das Konzept für den Ausbau. Die Pläne sollen dann allen Anliegern vorgestellt werden, vermutlich im Herbst.

Und zum Dauerthema „Salzböderadweg“ erklärte Kuhrt, dass demnächst ein Termin mit der unteren Naturschutzbehörde geplant sei. Hier sollen weitere Abstimmungen erfolgen.

von Peter Piplies

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