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Nur eine Lücke unterbricht noch Radweg im Salzbödetal

Nur eine Lücke unterbricht noch Radweg im Salzbödetal

Schon jetzt können Radfahrer auf dem Salzböderadweg von Bad Endbach bis zum Lahnradweg von Marburg bis Gießen bis auf eine kurze Unterbrechung fahren. Am Freitag wurde ein weiteres Teilstück freigegeben.

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Über die Freigabe des Radwegeabschnitts an der K 48 von der Steinfurtsmühle bis nach Reimershausen freuen sich (von links): Lohras Bürgermeister Georg Gaul, Heinz Lenz, Fronhausens Bürgermeister Reinhold Weber und Gerhard Lips, Leiter des Amts für Bodenmanagement Marburg.

Quelle: Gianfranco Fain

Reimershausen. Es herrschte kein typisches Radfahrerwetter, dennoch freuten sich die Verantwortlichen, ein weiteres Teilstück des Salzböderadwegs „bezwungen“ zu haben. Fertiggestellt ist nun das 580 Meter lange Stück des kombinierten Rad- und Wirtschaftsweges zwischen der Kreisstraße 48 bei der Steinfurthsmühle bis zur Zufahrtsstraße der Rauchmühle bei Reimershausen.

Sowohl Lohras Bürgermeister Georg Gaul sowie sein Amtskollege aus Fronhausen Reinhold Weber als auch Gerhard Lips, Leiter des Hessischen Amtes für Bodenmanagement in Marburg, wiesen darauf hin, was dies für ein „wunderbarer Radweg“ im Salzbödetal sei, der „gut genutzt werden wird“, wenn erst das letzte Teilstück dieser „Tourismusförderung“ bei Damm fertiggestellt sei.

Das soll 2012 erfolgen, sobald die Arbeiten am neuen Rückhaltebecken dies zulassen. Dann wird der Salzböderadweg von Bad Endbach bis zum Lahnradweg, der von Marburg nach Gießen führt, eine Länge von 29 Kilometern vorweisen. Im vergangenen Jahr wurden zwei Abschnitte zwischen Damm und der Etzelmühle sowie von der Kläranlage bei der Etzelmühle bis zur Kreisstraße 48 freigegeben.

Am Freitag folgte der Abschnitt von der Steinfurthsmühle bis Reimershausen. Auf einer Länge von 580 Metern ist ein 3 Meter breiter Weg mit Asphalt befestigt worden. Davon wurden ab der Kreisstraße 210 Meter neu gebaut, der Rest auf einem Schotterweg neu hergestellt. Die Kosten für diesen Teil betragen 75.000 Euro, für die gesamten Bauarbeiten von Lohra bis Reimershausen sind 361.000 Euro vorgesehen. Die Gemeinde erhält für den Radwegeanteil in Höhe von rund 290.000 Euro Zuschüsse von 70 Prozent durch das Finanzausgleichsgesetz. Die restlichen Kosten von 71.000 Euro werden im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens mit Geld vom Land Hessen und der Europäischen Union mit 80 Prozent bezuschusst, sodass die Gemeinde Lohra nur rund 14.000 Euro beisteuern muss.

von Gianfranco Fain

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