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Neuer Konzernchef: Novartis hofft auf Wachstum

Pharma-Industrie Neuer Konzernchef: Novartis hofft auf Wachstum

Der zum Monatswechsel scheidende Novartis-Lenker Joseph Jimenez erwartet viel von seinem Nachfolger: Vasant Narasimhan, der zum 1. Februar das Ruder übernimmt, soll beim Schweizer Pharmariesen wieder bessere Ergebnisse liefern.

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Vasant Narasimhan, Vorstandsmitglied und der kommende CEO des Schweizer Pharmakonzerns Novartis AG, präsentierte in Basel auf der Bilanzkonferenz die Jahresbilanz des Unternehmens.

Quelle: Georgios Kefalas

Marburg. Neue Medikamente sollen den Weg hierfür ebnen. Jimenez eigene Bilanz für 2017 ist gemischt. Ohne Übernahmen und Sondereffekte gerechnet ging das operative Ergebnis leicht zurück.

Im vergangenen Jahr hatte Novartis beim operativen Kernergebnis 12,85 Milliarden Dollar herausgeholt – nach knapp 13 Milliarden Dollar im Vorjahr. Die schwache Entwicklung der US-Währung schlug dabei ebenfalls zu Buche, wechselkursbereinigt ergab sich eine Stagnation. Der Umsatz erhöhte sich ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten um 2 Prozent auf rund 49 Milliarden Dollar. Der Überschuss stieg währungsbereinigt um 12 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar – auch dank der Beteiligung an einem Joint Venture mit GlaxoSmithKline.

Seine Hoffnungen setzt Novartis derzeit auf neue Wachstumstreiber. Allen voran steht hier der neue Blockbuster Cosentyx, ein Mittel gegen Schuppenflechte, mit dem im vergangenen Jahr 2,1 Milliarden Dollar Umsatz gemacht wurden. Weitere Hoffnungsträger sind das Brustkrebsmittel Kisqali, die neuartige Krebsgentherapie Kymriah und das Herzmedikament Entresto. Letzteres kam 2017 auf Erlöse in Höhe von rund einer halben Milliarde Dollar.

Jimenez Nachfolger Narasimhan sagte, seine wichtigste Aufgabe werde es sein, den Konzern im operativen Geschäft schlagkräftiger zu machen, um die nächste Wachstumsphase des Konzerns voranzutreiben.

dpa

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