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Noch im Oktober sollen Kinder spielen

Dautphetals "Grüne Mitte" Noch im Oktober sollen Kinder spielen

Wenn die Bauarbeiten nach Plan verlaufen,können im Oktober die ersten Kinder den Spielplatz - dem ersten Baustein von Dautphetals „Grüner Mitte“ - nutzen.

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Den symbolischen ersten Spatenstich für das Spielgelände in Dautphetals neuer „Grüner Mitte“ tätigten (von links): Michael Honndorf (FW), Bauunternehmer Gunter von Wylich, Bürgermeister Bernd Schmidt, Michaela Lauber vom gleichnamigen Tiefbauunternehmen,

Quelle: Gianfranco Fain

Dautphe. Lange - seit dem Ende der 1990er Jahre - wurde Dautphetals „Grüne Mitte“ geplant, gestern ging es „endlich los“, deshalb bezeichnete Bürgermeister Bernd Schmidt den offiziellen ersten Spatenstich zum ersten „Step“, dem ersten Schritt, als „tollen Moment“. Ermöglicht werde dies durch den einmütigen Beschluss der Gemeindevertretung und das Städtebau-Förderprogramm, das eine 66-prozentige Bezuschussung aller förderungswürdigen Investitionen gewährleiste, erklärte der Bürgermeister.

Gestern gab es den Startschuss für das Gesamtprojekt, dem im nächsten Jahr „hoffentlich“ weitere Teile - zum Beispiel der Verbindungsweg - folgen sollen, ­soweit es die Gemeindefinanzen erlauben, schränkte der Bürgermeister ein.

Der Spielplatz für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren bildet den ersten Baustein, weil er die bisher „attraktive und über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Spielfläche“ auf dem ehemaligen Sport-Gerlach-Gelände ersetzen soll, die aufgrund ihrer Lage und der Gefährdung durch den Bahnübergang, nicht mehr den Vorstellungen entspricht. Während die noch tauglichen Spielgeräte auf Spielplätze der Gemeinde verteilt werden, erhält die „Grüne Mitte“ 15 neue. „Wir hoffen, dass dieser Ersatz den Vorstellungen von Kindern und Eltern entspricht“, sagte Schmidt. Die zukunftsorientierte Gemeinde Dautphetal gehe damit „einen Schritt nach vorn“.

Michael Völker vom Zweckverband Interkommunale Zusammenarbeit Hinterland (IZH)freute sich, dass „Dautphetal Willens ist, dieses wunderbare Verbindungselement zu schaffen“. Er hofft, dass andere Kommunen diesem derzeit größten IZH-Projekt weitere folgen lassen.

„Wir werden ein ganz großes Plus für Dautphetal schaffen“, sagte Diplom-Ingenieur Stefan Kettlitz vom Landschafts-Architekturbüro „Schöne Aussichten“. Auf dem Gelände würden jetzt rund 2500 Quadratmeter gestaltet, neben Zuwegungen und 12 Auto-Stellflächen in der Nähe auch das rund 1500 Quadratmeter große Spielgelände, das in einen Teil für Kleinkinder oberhalb des Weges und einen für 6- bis 12-Jährige unterteilt sein wird. Dieses Areal der kurzen Wege soll bei günstiger Witterung schon im Oktober fertiggestellt sein.

Die Kosten dafür bezifferte Bauamtsleiter Ralf Mevius auf zuschussfähige 300000 Euro. Dafür werde die Gemeinde auch lang etwas davon haben, sagte Kettlitz und nannte als Beispiel die in den 1920er Jahren in Berlin entstandenen Volksparks, die „jetzt noch Bestand haben“. „Danke für den Vergleich mit der Stadt Berlin“, sagte dazu Bürgermeister Schmidt.

von Gianfranco Fain

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